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Wechsel der Krankenkasse - Sparen ist ganz einfach

Für junge Menschen steht die Welt nach dem Abi offen. Sie haben die Wahl, was im Anschluss an den Schulabschluss folgen soll. Mancher entscheidet sich für ein paar Monate oder gar ein Jahr ins Ausland zu gehen. Für andere junge Menschen führt der Weg an die Hochschule oder direkt in die Ausbildung.

Ganz gleich wohin der Weg auch führt, die Finanzierung der ersten Schritte nach dem Abi müssen geklärt werden. Viele Abiturienten müssen sich nach der Schule auch erstmals mit dem Abschluss einer Krankenversicherung beschäftigen. Nicht immer ist es dabei von Vorteil, die Krankenkasse der Eltern zu wählen.

Die Pflicht zur Krankenversicherung besteht

Nach dem Abitur ins Ausland, das ist für viele junge Menschen ein inniger Wunsch. Mit der Hilfe von erfahrenen Agenturen erfüllt sich der Wunsch oftmals. Eine Krankenversicherung im Ausland ist dabei ebenso obligatorisch wie eine gültige Aufenthaltsgenehmigung und ein finanzielles Polster für das Bestreiten des Lebensunterhalts.

Lockt nicht das Ausland, sondern ein Ausbildungsplatz oder ein Studium in Deutschland, ist ein Versicherungsschutz für den Krankheitsfall ebenfalls obligatorisch. In der Bundesrepublik besteht bereits seit 2007 die Pflicht, eine gesetzliche Krankenversicherung abzuschließen. Seit 2009 besteht die Pflicht für die private Krankenversicherung. Junge Menschen müssen sich nach dem Abitur zwangsläufig damit beschäftigen, wie sie dieser Pflicht nachkommen.

Bei den Eltern mit krankenversichert oder sich selbst versichern

Junge Menschen bis zum 25. Lebensjahr können sich unter bestimmten Voraussetzungen bei einem Elternteil mitversichern. Das ist in jedem Fall die günstigste, weil für die jungen Menschen kostenlose Alternative. Diese Möglichkeit besteht nur bis zur genannten Altersgrenze und auch nur dann, wenn kein hohes Einkommen erzielt wird.

Beträgt das Einkommen als junger Mensch mehr als regelmäßig 450 Euro im Monat, ist die Option der Familienversicherung ausgeschlossen. In diesem Fall besteht die Pflicht, sich selbst bei einer gesetzlichen Krankenversicherung als Mitglied einzutragen. Viele junge Menschen versichern sich aufgrund fehlender Erfahrung bei der Krankenversicherung, die auch die Eltern haben. Das kann mitunter deutlich teurer werden.

Versichert sich ein junger Mensch selbst, kann er sich die Krankenkasse auswählen. Diese Informationen zum Krankenkassenwechsel helfen, die passende Versicherung zu finden. Da jede Kasse einen individuellen Zusatzbeitrag erheben kann, fallen die Kosten für die Krankenversicherung unterschiedlich aus. Mit einem Wechsel der Krankenkassen können junge Menschen nach dem Abitur ihre Ausgaben senken. Das gilt selbstverständlich für alle Bundesbürger, die bei einer gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied sind und Beiträge zahlen.

Kosten für das Sozialsystem

Die Krankenversicherung ist eine Säule des Sozialsystems in der Bundesrepublik Deutschland. Sowohl der Arbeitgeber wie auch der Arbeitnehmer tragen die Kosten, die jeden Monat anfallen. Anders sieht es bei anderen Pflichtversicherungen, die ebenfalls zu bezahlen sind.

Die Pflegeversicherung ist seit 1995 die fünfte Säule der Sozialversicherung in Deutschland. Aufgrund des demografischen Wandels wird der Beitragssatz von der Regierung regelmäßig angepasst. Für alle Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung wurde der Satz im Kalenderjahr 2020 bei 3,05 Prozent festgesetzt. Diese Kosten tragen auch alle jungen Menschen, die über ein regelmäßiges Einkommen über 450 Euro im Monat verfügen. Der Beitragssatz erhöht sich ab dem 23. Lebensjahr für alle gesetzlich Pflichtversicherten auf 3,3 Prozent für den Fall, dass sie noch keine Kinder haben.

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