Fragen – Schüleraustausch, High School Year

1. Voraussetzungen für Schüleraustausch

Du musst zwischen 15 und 18 Jahre alt sein und noch zur Schule (Gymnasium, Ober/Mittelschule, Berufsschule) gehen. Die Sprache deines Gastlandes solltest du schon mindestens drei Jahre in der Schule gelernt haben. Von Vorteil ist es, wenn du ‚pflegeleicht‘ bist, also gesundheitlich fit – psychisch und physisch. Manche Programme erwarten einen Notendurchschnitt bei Gymnasiasten von 3,0, bei Realschülern von 2,5. Wichtig sind vor allem aber deine Offenheit, Toleranz und Durchhaltevermögen! Besitzt du diese Eigenschaften, bist neugierig auf eine neue Kultur, wirst du eine unvergessliche Zeit erleben.

bildungsdoc-tipp. Lass dich inspirieren von unseren Podcast zum High School Year.

2. Was bringt mir das High School Year?

Wer als Schüler ein Austauschjahr absolviert hat, kann sich nach seiner Rückkehr in keine Hängematte legen, aber es sind Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Für deine Persönlichkeitsentwicklung ist das Jahr von unschätzbarem Wert. Du stellst dich kleinen und großen Herausforderungen, an denen du wächst und machst Erfahrungen, die du zu Hause nie hättest machen können. Schon früh wirst du merken, dass von dir jetzt eine Menge Eigeninitiative und Selbstständigkeit gefordert wird. Du verständigst dich in einer fremden Sprache, bekommst Einblicke in eine fremde Kultur und baust dir ein internationales Netzwerk mit neuen Freunden aus der ganzen Welt auf. Das macht dich flexibel und weltoffen, denn du hast in der Ferne gelernt, dass es wichtig ist, nicht in den Kategorien gut oder schlecht zu denken, sondern dass es vieles gibt, was einfach anders ist. Du wirst ein selbstbestimmtes Leben führen und bist somit nicht mehr austauschbar.

3. High School Year - nur für Besserverdienende?

Klares NEIN! bildungsdoc® berät jedes Jahr auch alleinerziehende Mütter mit Wohngeld und HARTZ IV-Aufstockung. Förderprogramme und Programmkosten sind derart gestaltet, dass (fast) jeder Schüler sein persönliches Auslandsschuljahr verwirklichen kann. Das Schüler-AuslandsBAföG zum Beispiel erleichtert die Finanzierung enorm. Wir animieren in unseren Beratungen die Schüler auch dazu, sich einen Nebenjob bis zur Abreise zu suchen. Bei einem Jahr Vorlauf summiert sich ihr Lohn zwischen 1.000 € und 2.000 €, je nach Tätigkeit und Anzahl der Stunden. Gibt Oma & Opa sowie die liebe Verwandtschaft noch einen Obolus dazu, ist das Auslandsschuljahr fast durchfinanziert. Der Rest ist i.d.R. kein Problem mehr.

bildungsdoc-tipp. Beim Schüleraustausch ist es wichtig, dass du ins Ausland gehst und das du möglichst lange gehst. Für deine Persönlichkeitsentwicklung ist das entscheidend, nicht das Gastland, auch nicht die Sprache.

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4. Wann kannst du ins Ausland gehen?

Bei G8 kannst du nach der 9. und 10. Klasse ein Austauschjahr absolvieren. Ob dir dieses Austauschjahr anerkannt wird, ist abhängig von den Versetzungsrichtlinien deines Bundeslandes. Bei kürzeren Auslandsaufenthalten (1 Term oder Schulhalbjahr) besteht eher die Möglichkeit der Anerkennung. Unter Umständen kann der Aufenthalt auch zum großen Teil in die Sommerferien gelegt werden. Bei G9 kannst du nach der 10. und 11. Klasse ein Schuljahr im Ausland verbringen.

5. Komplettes Schuljahr - oder auch kürzer?

Grundsätzlich ist ein Schüleraustausch schon ab einem Monat möglich. Allerdings solltest du dir bei einem Kurzaufenthalt vorher folgende Fragen stellen:

  • Lerne ich in wenigen Wochen meine Gastfamilie, meine Schulklasse, Land und fremde Kultur richtig kennen?
  • Wie viel Zeit brauche ich, um neue Sportarten, Hobbys im Ausland auszuprobieren bzw. kennenzulernen?
  • Kann ich meine Sprachkenntnisse in kurzer Zeit so verbessern, wie ich mir das vorstelle?
  • Kann ich mir in dieser Zeit auch wirklich ein internationales Netzwerk aufbauen?
  • Wie lange brauche ich, um mich wirklich einzuleben, um anzukommen, zu Hause zu sein?

bildungsdoc-tipp. Je länger, je besser! Erfahrungen zeigen, dass mindestens ein Schulhalbjahr (5-6 Monate, länderabhängig) im Ausland absolviert werden sollte. Die Fixkosten sind annähern gleich, egal ob du 3, 5 oder 10 Monate ins Ausland gehst. Warum also nicht ein ganzes Schuljahr. Nach 3 Monaten träumst du in der Landessprache, nach 5-6 Monaten tauchst du voll in die fremde Kultur ein – das Gastland, deine Gastfamilie wird dein zweites Zuhause. Weinend im Flugzeug wirst du zurückkehren, weil der Abschied so schmerzlich war. Aber du kehrst als gewachsene Persönlichkeit zurück.

Es gibt jedoch auch gute Gründe für einen Kurzaufenthalt: Nicht jeder Schüler möchte ein ganzes Jahr fern der Heimat sein. Deshalb bieten Austauschorganisationen neben dem Schuljahresprogramm auch Aufenthalte für ein Schulhalbjahr sowie Kurzzeitprogramme an.

6. Ohne ausreichend Sprachkenntnisse nach Argentinien, Brasilien, Chile oder Spanien?

Ja, denn Austauschorganisationen bieten vor Abreise oder im Gastland spezielle Sprachkurse in Portugiesisch oder Spanisch an. Schülern fällt das Erlernen einer neuen Sprache relativ leicht. Hinzu kommt die kommunikative und aufgeschlossene Art der Landsleute. Das Sprachdefizit zu Beginn überbrückst du durch viel Mimik und Gestik – zum beiderseitigen Vergnügen. Du wirst die Sprache mit der Zeit lernen und sie später fließend sprechen.

7. Kann ich mir Ort/Region im Gastland aussuchen?

Es gibt Austauschorganisationen, die eine Regionenwahl (Aufpreis) anbieten. Allerdings weisen sie auch darauf hin, dass dieses Angebot nicht verbindlich ist. Findet sich keine Gastfamilie in deiner Wunschregion gibt es den Aufpreis zurück und du bekommst eine andere Gastfamilie – irgendwo im Land. Nachteil: Die Suche kann sehr lange dauern und trotzdem nicht erfolgreich sein. Außerdem hast du dadurch vielleicht die Gastfamilie verpasst, die perfekt zu dir gepasst hätte, weil zu diesem Zeitpunkt in deiner Wunschregion (vergeblich) nach einer Gastfamilie gesucht wurde.

bildungsdoc-tipp. Setze andere Prioritäten! Gastfamilie ist wichtiger als Ort/Region. Außerdem wohnen in Wunschregionen (Traumstrände, Skiparadiese, etc.) i.d.R. keine Familien, die Schüler aufnehmen. In „deiner“ Wunschregion kommst du vielleicht genau in die dörfliche Idylle, die du eigentlich nicht wolltest, da dort die Mieten für die Mittelschicht noch bezahlbar sind.

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8. Welche Gastfamilie erwartet mich?

Gastfamilien sind oft Ehepaare mit Kindern, die vor Ort sorgfältig von Partnerorganisationen übergeprüft werden. Der Programmablauf wird erläutert und Referenzen über die Familie eingeholt. Auswahlkriterien sind Toleranz gegenüber fremden Bräuchen, Religionen und Kulturen, gesicherte finanzielle Verhältnisse und eine High School in der Nähe. Du wirst sofort als neues Familienmitglied integriert und nimmst aktiv am Familienleben teil. Während der kompletten Zeit steht dir ein Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Kommt es zwischen dir und der Gastfamilie zu starken Differenzen, gibt es ein klärendes Gespräch mit dem örtlichen Betreuer der Austauschorganisation vor Ort. Ist die beste Lösung ein Wechsel der Gastfamilie, erfolgt mit Einverständnis aller Beteiligten ein Familienwechsel.

9. Warum nehmen Gastfamilien Austauschschüler auf?

Jede Familie hat individuelle Gründe einen Austauschschüler aufzunehmen, eines haben aber alle gemeinsam: die Neugierde auf eine andere Kultur. Die persönliche Motivation sowie der Wunsch das eigene Land mit Traditionen jungen Menschen näher zu bringen ist ein häufig genannter Grund. Andere haben Interesse oder Bewunderung für ein bestimmtes Land und möchten durch einen Austauschschüler von dort mehr darüber erfahren. Auch eine Änderung der Familienkonstellation kann zur Entscheidung beitragen; wenn z.B. das eigene Kind ausgezogen ist und so Platz für einen Austauschschüler entsteht.

10. Erhalten die Gastfamilien Geld für meinem Aufenthalt?

I.d.R. erhalten die Gasteltern eine finanzielle Unterstützung als Ausgleich für höhere Lebenshaltungskosten wie Heizung, Strom und Essen, die durch einen Austauschschüler entstehen. Im Classic-Programm USA nehmen die Gastfamilien die Schüler unentgeltlich auf. Im Gegenzug muss der Schüler ‚pflegeleicht‘ sein, d.h. (fast) keine Allergien, gesundheitlich gut drauf und die schulischen Leistungen sind gut bis sehr gut. Das Classic-Programm ist finanziell attraktiv und deshalb sehr beliebt.

bildungsdoc-buchempfehlung. Schulbesuch im Ausland – aus der Sicht einer Schülerin

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11. Wie wird meine Gastfamilie gefunden?

Um eine passende Gastfamilie für dich zu finden, wird ein Profil von dir erstellt. Das Profil basiert auf drei Säulen: Beratungsprotokoll, Interview und Beratungsmappe. In 1-2 Beratungsgesprächen mit dir und deinen Eltern möchte dich die Austauschorganisation näher kennenlernen. Was für ein Typ du bist, wie deine Eltern zu deinen Auslandsplänen stehen, welche schulischen Leistungen du erbringst, was deine Hobbys sind, wie du gesundheitlich drauf bist, usw. Diese Infos werden kompakt in einem Beratungsprotokoll festgehalten. Im Anschluss folgt ein Interview – ohne Eltern. Auch hier geht es wieder darum, dich noch besser kennenzulernen. Am Ende erhältst du eine Bewerbungsmappe (ca. 15 Seiten), die du zügig ausfüllen solltest. Sind diese drei Säulen abgearbeitet, wird das Profil erstellt und an die Partnerorganisation im zukünftigen Gastland gesendet.

Diese beginnt mit der sofortigen Suche nach einer passenden Gastfamilie. Ist die Familie gefunden, erhältst du ein Profil von der Familie und nimmst Kontakt zu ihr auf. Mach dir keinen Stress, alles ganz easy. Denn die Gastfamilien nehmen i.d.R. jedes Jahr einen Austauschschüler auf, sodass sie schon eine gewisse Routine im Kennlernprozess entwickelt haben. Meist mit WhatsApp-Nachrichten bleibst du mit deiner Gastfamilie bis zur Abreise in Verbindung.

bildungsdoc-tipp. Je früher deine Bewerbungsmappe fertiggestellt ist, desto früher kann die Suche nach einer Gastfamilie beginnen – also wenn die Auswahl noch am größten ist!

12. Was passiert, wenn größere Probleme zwischen mir und meiner Gastfamilie auftreten?

Das gleiche wie zu Hause – es wird darüber gesprochen und nach einer Lösung gesucht. Denn trotz sorgfältiger Auswahl kann es passieren, dass die Chemie zwischen Gastfamilie und Austauschschüler auf einmal nicht mehr stimmt.

Ist dies bei dir der Fall, wendest du dich zuerst an deinen Ansprechpartner vor Ort. Er ist der Vermittler, der dir bei Problemen zur Seite steht und das Gespräch mit allen Seiten sucht. Meist löst sich das Problem bei einem gemeinsamen Gespräch.

Das kann dir gerade in der Anfangsphase passieren, wenn du die kulturellen Gegebenheiten in deiner neuen Kultur noch nicht kennst. Wenn gar nichts mehr hilft, kann die Gastfamilie zur Not gewechselt werden.
 Doch das sollte die letzte Alternative sein.

Zur Persönlichkeit wächst du heran, wenn du kleine und große Schwierigkeiten meisterst. An solchen ‚Erlebnissen‘ wächst und lernst du – das nennt man dann Auslandserfahrungen!

13. Kann ich im Gastland reisen?

Grundsätzlich ja – aber nur, wenn die Erlaubnisse deiner Gastfamilie und deines Ansprechpartners vor Ort vorliegen. Hinweis: Du hast auch bei deinem Austauschjahr eine Schulpflicht. Sollte also deine genehmigte Reise auch Unterrichtstage betreffen, stimmst du die Reise rechtzeitig mit deiner Schule ab. Deine Eltern müssen aus Sicherheitsgründen eine Einverständniserklärung unterschreiben. Nicht jede Reise wird genehmigt – es kommt immer auf die Umstände an.

14. Welchen Versicherungsschutz brauche ich?

In der Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung deiner Eltern bist du innerhalb Europas mitversichert. Deine Eltern sollten Krankenkasse und Versicherung über deinen geplanten Auslandsaufenthalt informieren und nachfragen, ob du für die gesamte Zeit voll abgesichert bist. Bestätigen das Krankenkasse und Versicherung, dann sollen deine Eltern eine schriftliche Bestätigung verlangen. Sicher ist sicher! Für das Nicht-EU-Ausland benötigst du grundsätzlich eine auf das Gastland zugeschnittene Kranken-, Unfall und Haftpflichtversicherung.

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In welchen Ländern benötige ich ein Visum?

Absolvierst du dein Austauschjahr innerhalb Europas benötigst du kein Visum. Personalausweis und Reisepass sind ausreichend. Beachte, dass beide Dokumente noch 6 Monate nach deiner Rückkehr Gültigkeit besitzen.

Außerhalb Europas benötigst du grundsätzlich ein Visum. Deine Austauschorganisation unterstützt dich bei der Beantragung. Kosten des Visums sind nicht im Programmpreis enthalten.

15. Muss ich, wenn ich wieder zuhause bin, das Schuljahr wiederholen?

Ob du das Schuljahr wiederholen musst, ist davon abhängig, in welchem Bundesland du wohnst. Bevor du eine Bewerbung für einen Schulbesuch im Ausland absendest, egal ob für 1, 3, 5 oder 10 Monate, setzt du dich rechtzeitig mit deinem Beratungslehrer oder Schulleiter zusammen und informierst sie über deine Pläne. Dann weißt du, was für dich möglich ist.

bildungsdoc-tipp. Ein Austauschjahr ist nie ein verlorenes Schuljahr oder ein Schuljahr zu viel. Du wirst in deiner Persönlichkeitsentwicklung einen derartigen Sprung machen, dass du danach ein selbstbestimmtes Leben führst. Wer ein Austauschjahr absolviert hat, hat die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

16. Kann ich auch nach dem Abi noch einen Schüleraustausch anschließen?

Du kannst, aber du kannst nicht mehr die gesamte Programmbreite nutzen wie Schüler mit 14 bis 17 Jahren. Warum? Nach dem Abi bist du schon fast erwachen, d.h. selbstbewusster und lässt dich nicht mehr so leicht ‚führen‘. Deshalb nehmen nur wenige Gastfamilien diese Austauschschüler auf. Die Alternative ist dann das Internat – etwas preisintensiver, aber genauso reizvoll! Denn bei einem Schüleraustausch nach dem Abi sammelst du Auslandserfahrung und spezialisierst dich auf einem Gebiet, das dich wirklich interessiert. Die besten Voraussetzungen, um danach mit Studium oder Ausbildung durchzustarten.

17. Wie viel kostet mich ein High School Year?

Die Kosten variieren stark – je nach Land und Organisation. Die Kosten sind niedriger, wenn u.a. ein Währungsgefälle vorhanden ist. Aktuelle Preise und Angebote erfährst du in der Beratung bei bildungsdoc®. Für das investierte Geld wohnst du über die gewählte Dauer kostenfrei bei deiner Gastfamilie. Du musst weder für Unterkunft noch Verpflegung aufkommen, hast einen Ansprechpartner vor Ort. Im Preis sind auch noch Hin- und Rückflug sowie oft das Versicherungspaket. Förderprogramme und Stipendien unterstützen dich bei der Finanzierung.

bildungsdoc-tipp. Suche dir einen Nebenjob, so kannst du zur Finanzierung deinen Teil beitragen und deine Eltern sehen, dass du dieses High School Year unbedingt willst. Erzähle deinen Großeltern von deinen Auslandsplänen. Und wenn sie dich dabei unterstützen möchten, erbringst du ihnen natürlich eine Gegenleistung. Merke: Leben ist Geben und Nehmen!

Neben dem Programmpreis kommen je nach Land noch Kosten hinzu. Vorab sind Reisekosten zum Vorbereitungsseminar, Visumgebühr und damit verbundene Kosten wie zum Beispiel die Fahrt zum Konsulat oder die Beschaffung von erforderlichen Dokumenten. Im Gastland benötigst du ein monatliches Taschengeld von 150-250 € – für Schulbus, Mensageld, Einschreibegebühren, Schuluniform und Unterrichtsmaterialien. Geld brauchst du auch für Freizeitaktivitäten wie Shopping, Essen gehen oder Kino.

bildungsdoc-tipp. Mitte September werden, mit Herausgabe der neuen Kataloge, bei allen Austauschorganisationen auch die Preise für das neue Schuljahr aktualisiert – einige Preise bleiben gleich, andere wiederum steigen.

18. Gibt es Stipendien oder Förderprogramme, die ich für die Finanzierung nutzen kann?

Es gibt Förderprogramme von Bund, Stiftungen, Organisationen und Verbänden in Form von Stipendien, Zuschüssen, etc. Beim Schüler-AuslandsBAföG gibt es einen max. Zuschuss, also nicht rückzahlbar, von bis zu 6.850 € für ein komplettes Schuljahr (Stand: 08.2022).

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19. Wie bewerbe ich mich für einen Schüleraustausch?

Lass dich mit deinen Eltern beraten, bevor du Anmeldung oder Bewerbung ausfüllst. Füllst du als erstes eine Anmeldung oder Bewerbung aus, wird dich die Austauschorganisation zu deinen gewählten Land bzw. Schule beraten – und dir ein entsprechendes Angebot unterbreiten.

bildungsdoc® academy sieht bei seinen Auslandsberatungen jedoch das Auslandsschuljahr nicht für sich allein gestellt, sondern eingebettet in die weitere Entwicklung der Persönlichkeit des Schülers. Es werden u.a. Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Schüler/Jugendliche relativ einfach und kostengünstig zwei Weltsprachen in einer fremden Kultur lernt und perfektioniert – und ganz ’nebenbei‘ wächst die Persönlichkeit und das multikulturelle Verständnis weiter. Diese Entwicklungen bleiben nicht unbeachtet. Später eröffnen sich für dich als junger Berufseinsteiger ganz neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

20. Bekomme ich während meines Schulbesuchs im Ausland weiterhin Kindergeld?

Egal, ob du deinen Schüleraustausch während oder nach deiner Schulzeit (Oberschüler nach der 10. Klasse) machst. Deine Eltern erhalten weiterhin Kindergeld für dich. Deine Eltern können das Kindergeld gleich für dein monatliches Taschengeld nutzen.

Die Familienkasse zahlt Kindergeld regelmäßig bis zum Ende der ersten Ausbildung – bis max. zum 25. Lebensjahr. Eltern erhalten für ihr Kind in Ausbildung normalerweise so lange Kindergeld, bis es die Abschlussprüfung bestanden hat.

bildungsdoc-buchempfehlung. Schulbesuch im Ausland – aus der Sicht einer Schülerin

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