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3 Möglichkeiten, um als Student nebenbei online Geld zu verdienen

Die Zeit des Studiums gilt als eine der schönsten Lebensphasen überhaupt. Freiheit, Unabhängigkeit und Flexibilität. Getrübt wird diese Zeit zumeist nur durch finanzielle Engpässe. Laut einer Sozialerhebung des deutschen Studentenwerkes geben Studierende in Deutschland 867 Euro pro Monat aus.

Für die meisten Studenten reichen staatliche Hilfen und das Einkommen der Eltern nicht aus, sodass sie sich zumeist neben ihrem Studium mit einem tristen 450 Euro Job über Wasser halten müssen. Zu den klassischen Jobs zählen Kellnern, Kurierfahren oder Nachhilfe geben – doch wer hat darauf schon Lust? Die Möglichkeiten des Internets erlauben es heute jedem, ganz bequem von überall aus online etwas Geld dazuzuverdienen und sich so ein kleines Nebeneinkommen aufzubauen.

In diesem Artikel werden 3 bewährte Methoden beleuchtet, wie es möglich ist, mit dem richtigen Engagement einen sicheren Nebenverdienst über das Internet zu generieren.

Online Geld verdienen - mit diesen 3 bewährten Wegen geht es wirklich

1. Freelancer

Jeder hat mit Sicherheit irgendeine Fähigkeit, die für andere nützlich sein könnte. Wenn man sich in einem Gebiet richtig gut auskennt und es einem selber am besten auch noch Spaß macht, kann man darüber nachdenken, seine Fähigkeiten als Dienstleistung anzubieten. Ein digitaler Freelancer steht vor allem für drei Dinge – zeitlich flexibel, unabhängig und selbstständig. All diese Attribute machen diese Möglichkeit, online Geld zu verdienen, zu einer sehr guten Wahl für Studenten, da sowohl Studium als auch Arbeit je nach Situation flexibel geplant werden kann.

Der große Vorteil ist die einfache Umsetzung, womit sich diese Art perfekt zum Nebenverdienst eignet. Alles, was man braucht, ist ein Laptop, ein Angebot und eine professionelle Website oder ein Inserat z.B. auf einer Freelancer-Plattform (Upwork), auf der man seine Dienstleistung anbietet. Besonders beliebt sind Freelancerdienste in den folgenden Bereichen:

  • Designer: Egal ob Logo, Produktverpackung, Website, Buchcover, Zeitschriften, Werbeanzeigen, Flyer oder Visitenkarten – nahezu jedes Unternehmen hat in diesem Bereich bedarf. Um als Designer Aufgaben zu übernehmen, sollte man sicher im Umgang mit Programmen wie Photoshop, Indesign und Illustrator von Adobe sein.
  • Schreiben von Texten: Egal ob Verkaufstexte, Storytelling, Fachtexte, Zeitschriften, Blogartikeln oder Ghostwriting – die Möglichkeiten, mit Contenterstellung online Geld zu verdienen, sind groß. Idealerweise sollte man sich auf einen dieser Bereiche spezialisieren. So erreicht man nicht nur schneller den Expertenstatus, sondern man kann sein Wissen auch detaillierter aufbauen.
  • Virtueller Assistent: Als virtueller Assistent (VA) übernimmt man vor allem organisatorische und leicht abzugebende Aufgaben für Unternehmer oder Unternehmen. Typische Aufgabenfelder sind E-Mails beantworten, Telefonate entgegennehmen oder Termine zu vereinbaren. Je nachdem, in welchem Gebiet man seine Stärken sieht können auch Aufgaben aus Bereichen wie Support oder Vertrieb übernommen werden.
  • Online Nachhilfe geben: Heutzutage gibt es verschiedene Plattformen, die es Schülern und Studenten ermöglichen auch online, von zuhause aus Nachhilfe zu buchen. Das birgt natürlich für Studenten die Möglichkeit, ihr Wissen an andere weiterzugeben und damit Geld zu verdienen. Anbieter in diesem Bereich sind z.B. GoStudent oder Preply.

2. Amazon FBA

Hat man ein Startkapital von mindestens 3.000 Euro zur Verfügung, bietet sich das Geschäftsmodell Amazon FBA an. Amazon FBA steht dabei kurz für Fullfilment by Amazon, was so viel bedeutet wie “Abwicklung durch Amazon”. Durch das FBA Programm können Händler ihre eigenen Produkte auf Amazons Marktplatz platzieren und Amazon übernimmt zusätzlich einige logistische Aufgaben. Hierzu zählen unter anderem die Lagerhaltung, Verpackung, Frankierung sowie den Versand der Produkte an den Endkunden. Das Geschäftsmodell Amazon FBA kann man dabei in vier Schritte runtergebrochen werden:

  1. Produktrecherche: Ein Produkt mit einer vorhandenen Nachfrage und schwachen Angeboten ist der Ausgangspunkt eines Amazon FBA Business.
  2. Sourcing: Im nächsten Schritt geht es um die Suche nach einem passenden Hersteller sowie die Kommunikation und die Verhandlung mit diesem.
  3. Vermarktung: Anschließend geht es darum, dem Kunden das Angebot durch gutes Branding, Bilder und Texte ansprechend zu präsentieren.
  4. Sichtbarkeit gewinnen: Die zwei wichtigsten Marketinginstrumente hierfür sind SEO und PPC. Das Fundament bildet eine ausführliche Keywordrecherche zum Produkt und möglichen Suchanfragen der Kunden. Gleichzeitig bekommt man mit PPC von Amazon ein starkes Tool mit an die Hand. Dabei steht PPC für “Pay-per-Click” und bedeutet, dass man einen Betrag an Amazon zahlt, wenn ein Kunde durch eine Werbeanzeige auf das Produkt klickt.

Mit Amazon FBA hat man sowohl die Möglichkeit, nur etwas Geld nebenher zuverdienen, als auch sich ein Unternehmen aufzubauen, dass einem langfristig den Weg in die Selbstständigkeit und zum Erreichen der eigenen finanziellen Ziele ebnet.

3. Affiliate Marketing – Mit Produktempfehlungen Geld verdienen

Wer beispielsweise einen Blog, eine Instagram Seite oder einen YouTube Kanal betreibt, oder mit dem Gedanken spielt, dies zu tun, hat mit Affiliate Marketing eine Möglichkeit mit Produktempfehlungen Geld zu verdienen.

Das Prinzip hinter Affiliate Marketing ist die erfolgreiche Vermittlung von Kunden, Leads oder Sales für ein anderes Unternehmen. Für jede erfolgreiche Vermittlung bekommt der Affiliate eine vorher festgelegte Vergütung, die ihm über einen benutzerspezifischen Link zugeordnet werden kann und vom Produktanbieter ausgezahlt wird. Der Affiliate bzw. Vermittler sucht sich meist über ein Affiliate Netzwerk wie Amazon ein attraktives Produkt aus, welches er für ein anderes Unternehmen vermarkten möchte. Für dieses Produkt bekommt er nun einen individuellen Link, sodass dem Affiliate bei jedem erfolgreichen Kauf über diesen Link eine Provision zugeordnet werden kann. Die Produkte müssen stets aktiv beworben werden. Das geht über Werbeanzeigen oder einer Plattform, auf der bereits Reichweite vorhanden ist, wie beispielsweise Youtube, Instagram oder einen Blog.

Fazit

Viele Studenten sind auf der Suche nach Möglichkeiten, nebenher etwas Geld zu verdienen. Schnelle und vor allem flexible Lösungen bieten hier verschiedene Verdienstmöglichkeiten über das Internet. Durch Konzepte wie Freelancer-Tätigkeiten oder Amazon hat heute jeder die Chance, sich nicht nur das Studium zu finanzieren, sondern erste Erfahrungen im Bereich Unternehmertum zu sammeln.

Dies hat nicht nur Vorteile für das spätere Berufsleben, sondern zeigt vor allem einen Weg auf, der es einem ermöglicht, ein zeitlich und ortsunabhängiges Leben zu führen. Die Online-Modelle bieten demnach die perfekte Kombination aus persönlicher Weiterentwicklung und einem regelmäßigen Einkommen.

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