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Finanzwissen: Was bedeutet Devisenhandel?

Bei dem Begriff Forex handelt es sich um eine zusammengesetzte Abkürzung der beiden Begriffe Foreign Exchange, auf Deutsch Devisenhandel. Bis vor einiger Zeit war der Forexhandel ausschließlich institutionellen Anlegern und Banken vorenthalten.

Vor einigen Jahren begannen Broker das Internet dafür zu nutzen, privaten Anlegern online den Handel mit Devisen zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist lediglich ein Handelskonto bei einem der Anbieter und, soll der Handel erfolgreich sein, Geduld und Disziplin, das Geschäft zu erlernen.

Es gibt kaum noch eine Seite im Internet, auf der nicht Devisenbroker für den Forex, den Devisenhandel werben. Wer kein Insider im Kapitalanlagesegment ist, wird sich fragen, wie Privatanleger plötzlich mit Devisen handeln können.

Bis vor einigen Jahren war der Forex, auch als FX bekannt, ausschließlich Banken und institutionellen Anlegern wir Konzernen oder Versicherungen vorbehalten. Hält man sich vor Augen, dass die Gewinne in der Regel auf der vierten Nachkommastelle erzielt werden, sind Anlagevolumina notwendig, über die nur die wenigsten privaten Investoren verfügen. Nun kann der Forexhandel aber auch als Hebelgeschäft getätigt werden.

Der Devisenhandel ist ein recht schnelles Geschäft. Kenntnisse des Marktumfeldes, historische Kenntnisse der Währungsverläufe und die Fähigkeit, Charts zu lesen und darauf aufbauend, Strategien zu entwickeln, sind notwendige Voraussetzungen. Einsteiger sind sich jedoch nicht selbst überlassen, im Gegenteil. Die Broker bieten ihren Kunden alle Voraussetzungen, diese Form des Handels zu erlernen. Dafür stellen sie kostenlose Demokonten zur Verfügung, Onlinetutorials, eBooks und Webinare.

Bei dem Handel mit Devisen setzen die Anleger darauf, dass sich eine Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung im Kurs verbessert. Daher sind beim FX immer Währungspaare notwendig, die in Relation zueinander gesehen werden. Als Hebelgeschäft gilt der Forex deswegen, weil das eingebrachte Kapital nicht in voller Höhe eingesetzt wird, sondern auf der Grundlage eines Hebels nur prozentual.

Dazu ein Beispiel:
Der Forexbroker gibt für das Währungspaar Euro / US-Dollars einen Hebel von 400 : 1 vor. Um jetzt auf dieses Währungspaar eine Handelssumme von 100.000 Euro setzen möchte, muss faktisch nur 250 Euro aufbringen, das 400stel von 100.000.

Verändert sich der Kurs von Euro zu US-Dollar in der gewünschten Richtung und es wird ein Gewinn realisiert, gilt in diesem Fall allerdings keine Quotierung. Der Gewinn wird in voller Höhe, abzüglich des Spreads, der Gebühr für den Makler, in voller Höhe ausbezahlt. Zwischenzeitlich sind unzählige Broker am Markt tätig.

Forex ist kein Buch mit sieben Siegeln, muss aber, wie jedes andere Handwerk auch, erlernt werden. Wichtigstes Werkzeug dafür ist das kostenlose Demokonto, das bei der Brokerauswahl ein Muss ist. Hier entwickeln Neueinsteiger ein Gefühl für den im Grunde sehr schnellen Handel mit Devisen, lernen, Charts zu lesen und daraus die Handelssignale zu erkennen. Darüber hinaus ist der sichere Umgang mit den Handelsplattformen und den zahlreichen Tools natürlich elementar.

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