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Haushaltsführung leichtgemacht: Wie ein Gemeinschaftskonto den WG-Alltag erleichtert

WG-Gemeinschaftskonto

Über vier Millionen Deutsche leben in Wohngemeinschaften. Das Zusammenleben in einer WG stellen sich viele ziemlich chaotisch vor. Und mal ganz ehrlich – das ist es auch. Vor allem das Thema Geld sorgt häufig für Diskussionen und dicke Luft. Doch es gibt diverse Möglichkeiten, um etwas Ordnung in die WG-Finanzen zu bringen. Allen voran steht hier das Gemeinschaftskonto. Welche Vorteile die Haushaltsführung über ein Gemeinschaftskonto haben kann, erfährst du hier.

Die Vorteile des gemeinschaftlichen Haushaltskontos

Ein Gemeinschaftskonto – der Name sagt es bereits – ist ein Konto, das von mehreren Personen gemeinsam geführt wird. Ein solches Konto mit mehreren Kontoinhabern macht nicht nur für zusammenlebende Paare und Familien Sinn, sondern auch für Wohngemeinschaften (WGs), wie sie oft von Studenten gelebt werden. Der große Vorteil eines Haushaltskontos liegt vor allem darin, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft Zugriff auf das Konto haben. Dies ist enorm nützlich, um gemeinsam anfallende Kosten für beispielsweise Lebensmittel, Putzmittel, Strom, Internet, Versicherung und PAY-TV-Kanäle einfach und bequem bezahlen zu können.

Jeder Kontoinhaber bekommt eine sogenannte Partnerkarte, mit der er Geld abheben oder den WG-Einkauf im Supermarkt bezahlen kann. Grundvoraussetzung für ein solches Haushaltskonto ist jedoch gegenseitiges Vertrauen und die Gewissheit darüber, dass alle Beteiligten sorgsam mit dem gemeinsamen Geld umgehen. Via Online-Banking kann jedes Haushaltsmitglied jederzeit den derzeitigen Kontostand abrufen, Geld einzahlen oder überweisen.

Zudem lässt sich mithilfe eines solchen Kontos auch zusammen sparen – zum Beispiel wenn das Konto an ein Festgeldkonto gekoppelt ist. Dieses finanzielle Polster ermöglicht dann gemeinsame Ausflüge oder größere Anschaffungen wie eine Spülmaschine. Es dient auch als wichtige Sicherheit für den Fall potentiell anstehender Reparaturen am gemeinsam genutzten Hausstand, Elektrogeräten oder dem Mobiliar. Es empfiehlt sich monatlich einen im allseitigen Einverständnis festgelegten Betrag auf das Haushaltskonto zu überweisen. So kann auch die Miete vom Konto eingezogen werden und muss nicht erst auf das Konto des Hauptmieters überwiesen werden. Das schafft einen besseren Überblick im alltäglichen WG-Getümmel.

WG-Finanzen

Aufteilung der Verantwortung, Transparenz, Fairness und volle Kostenkontrolle

Durch ein Gemeinschaftskonto lastet die Verantwortung auf allen Mitbewohnern gleichermaßen und nicht nur auf einem einzelnen. Dadurch, dass alle uneingeschränkten Zugang zur Kontoübersicht haben, kann eine höchstmögliche Transparenz in Sachen Finanzen gewährleistet und die Ausgaben überwacht werden. Zudem kann die Gefahr gemindert werden, dass einer ständig mehr für den Haushalt ausgibt als der andere, was schlicht und ergreifend unfair gegenüber den anderen wäre. Jedes WG-Mitglied hat gleichsam dafür zu sorgen, dass ein gewisser Beitrag fürs Zusammenleben gewährleistet wird. Das fängt beim Putzmittel an, geht über Wasserflaschen, Kräuter und Soßen und endet beim Klopapier. Eben Dinge, die jeder im Alltag benutzt und somit auch zu einem gewissen Teil dafür aufkommen muss.

Günstiges Gemeinschaftskonto finden

Fast jede Bank hat ein Gemeinschaftskonto in ihrem Portfolio. In der Regel wird ein Gemeinschaftskonto automatisch mit einem Dispokredit vergeben. Das bedeutet, dass man das Konto überziehen kann. Bei Studenten ist dies vor allem am Monatsende eine beliebte Form, um über die Runden zu kommen. Von einem Haushaltskonto mit Dispo ist jedoch vor allem bei Studenten-WGs abzuraten, um der Gefahr vor entstehenden Schulden durch schlechte Lebensführung und falsche Kalkulationen zu entgehen.

Abhilfe schafft hier ein Girokonto auf Guthabenbasis. Ein Guthabenkonto kann nicht überzogen werden und ist zudem ohne Schufa-Prüfung erhältlich. Vor allem Studenten haben nur selten ein geregeltes Einkommen und daher eine schwache Kreditwürdigkeit. Ein Guthabenkonto ist somit eine gute Alternative. Es lohnt sich, die verschiedenen Konto-Angebote zu vergleichen, vor allem bei den Kontoführungsgebühren gibt es große Unterschiede. Erfahrungsgemäß bieten Direktbanken zumeist günstigere Konditionen als Filialbanken, wie beispielsweise die Volksbanken oder Sparkassen.

Die Vorteile im Überblick:
  • Klassisches Girokonto
  • Finanzieller Überblick
  • Kostenkontrolle
  • Fairness & Transparenz
  • Flexibilität
  • Zuverlässigkeit
  • Aufteilung der Verantwortung
  • Mit Partnerkarte
  • Online-Banking möglich