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Welche Ausbildung benötigt man zur Bedienung eines Wasserstrahlschneiders?

Wasserstrahlschneider

Wasserstrahlschneider sind ein Wunderwerk des Maschinenbaus. Alleine mittels Wasser und eines Abrasivs können dank der Maschine feinste Schnitte gesetzt werden - und das weitestgehend unabhängig vom Material, welches bearbeitet wird.

Grund genug, sich einmal intensiver mit der Bedienung von Wasserstrahlschneiden auseinanderzusetzen. Doch wer darf eigentlich eine Wasserstrahlschneide bedienen? Welche Kenntnis sollte man mitbringen, um mit einer Wasserstrahlschneide zu arbeiten? Dieser Artikel geht genauer auf diese Fragen ein und beleuchtet zudem, was eine Wasserstrahlschneide besonders macht.

Industriemechaniker und Metallbauer kommen am häufigsten mit Wasserstrahlschneiden in Berührung

Generell bedarf es keiner besonderen Ausbildung oder einer bestimmten Lizenz, um eine Wasserstrahlschneide in die Hand nehmen zu dürfen. Dennoch gibt es berufliche Ausbildungen, mittels derer man in Berufe gelangt, bei denen der Einsatz von Wasserstrahlschneiden an der Tagesordnung ist. Hierbei handelt es sich beispielsweise um eine Ausbildung zum Metallbauer oder um eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Unternehmen, die Wasserstrahlschneiden nutzen oder herstellen, wie beispielsweise die Innocut Solution Schäfer GmbH aus Bad Nauheim nahe Frankfurt, stellen erfolgreiche Absolventen dieser Ausbildungsgänge gerne ein. Dort können Auszubildende dann wahlweise eine solche Maschine bauen oder bedienen. Fernab davon gibt es anleitende Kurse, bei denen die Vorzüge und Anwendungsmöglichkeiten der Maschinen vorgestellt werden.

Für die Bearbeitung nahezu aller Materialien gut geeignet

Die Funktionsweise von Wasserstrahlschneidemaschinen ist denkbar einfach. Zwar ist die Maschine selbst umfassend groß, um dem Nutzer auch ausreichend Schutzvorrichtung zu bieten, doch bedarf es im Grunde lediglich der Zuführung von Wasser unter Hochdruck, das dann durch eine sogenannte Reinwasserdüse in eine Art Trichter eintrifft. Dort wird ein Abrasiv beigemischt. Damit sowohl das Wasser als auch das Abrasiv nicht wie wild verstreut werden, werden sie in einer Führung gemeinsam in Position gebracht. Der sogenannte Schneidstrahl tritt dann aus dem Ende der Führung aus und schneidet das Material, welches der Anwender bearbeiten möchte.

Der Vorteil bei der Nutzung von Wasserstrahlschneiden liegt in der ungemeinen Präzision, die mit den Maschinen möglich ist. Es entsteht im Vergleich zu anderen Maschinen wie etwa Plasma- oder Laserschneiden keine Hitze, sodass das zu bearbeitende Stück nicht verformt wird. Prinzipiell kann jedes Material mit Hilfe eines Wasserstrahlschneiders passgenau geschnitten werden. Da bei der Anwendung Wasser genutzt wird, sollten die Materialien allerdings nicht wasserempfindlich sein, da es sonst zu Verformungen kommen kann.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass zur Bedienung eines Wasserstrahlschneiders keine besondere Ausbildung vonnöten ist, wohl aber fachliches Wissen rund um die Anwendungsmöglichkeiten der Maschinen. Eine Ausbildung zum Metallbauer oder Industriemechaniker ist empfehlenswert.

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