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Schwerhörigkeit - keine Frage des Alters

„Nicht sehen trennt von den Dingen, aber nicht hören trennt von den Menschen!“ – das stellte schon der Philosoph Immanuel Kant fest, der zwischen und 1724 und 1804 lebte. Diese Feststellung hat bis heute Bestand. Doch fehlte Kant zu seiner Zeit etwas ganz Entscheidendes: das passende Hörgerät von Audika.

Schwerhörigkeit? Das betrifft doch nur meine Oma!

Dir ist es vielleicht im Alltag schon einmal aufgefallen: Sobald Nebengeräusche im Spiel sind, kannst Du Deinem Gegenüber nicht mehr folgen. Die Sprache geht im Rauschen unter. Das können erste Zeichen einer Schwerhörigkeit sein. Denn Schwerhörigkeit betrifft eben nicht (nur) alte Menschen. In unserer immer lauter werdenden Umwelt sind Jüngere zunehmend durch eine Leistungsminderung des Gehörs eingeschränkt. Eine amerikanische Studie besagt, dass bereits jede/r Vierte zwischen 18 und 44 Jahren einen Hörverlust zu beklagen hat. Häufigste Ursache: das laute Musikhören per Kopfhörer. Doch auch ein weiterer Fakt lässt aufhorchen. So lassen sich bei 15% der übergewichtigen Jugendlichen Schäden des Innenohrs feststellen. Schwerhörigkeit hat also viele Facetten und sie ist keine Frage des Alters.

Schwerhörigkeit vermeiden

Dein Ohr kann sich, im Gegensatz zu manch anderem Organ, leider nicht selbst heilen. Während sich zum Beispiel die Leber nach einer Phase der Schonung von vorangegangenen Strapazen erholen kann, ist ein einmal geschädigtes Gehör für immer geschädigt. Dann helfen nur Hörgeräte oder Implantate, um das Hören wieder zu ermöglichen. Daher ist es sinnvoll, sich bereits in jungen Jahren um sein Gehör zu kümmern. Vermutlich werden Dir Deine Eltern gepredigt haben, dass Du Dir mit lauter Musik die Ohren verdirbst. Und weißt Du was? Sie hatten recht. Extremer Umgebungslärm und laute Musik per Kopfhörer sind die Hauptfaktoren für Schwerhörigkeit. Du tust also gut daran, soweit es möglich ist, den Lärm in Deiner Umgebung zu verringern. Das kann bedeuten, das Fenster an der Straßenseite zu schließen, wenn der Verkehr rauscht oder eben, die Musik leiser zu drehen.

Kinder schützen

Nimm bitte Rücksicht auf Kinder in Deiner Umgebung. Ihr Gehör ist sehr empfindlich (nicht nur was das Schimpfen angeht). Wenn ein Kind dich nicht versteht, werde nicht lauter, sondern präziser. Doch Kinder können auch unter einer angeborenen Hörschwäche oder Taubheit leiden. Schuld daran kann zum Beispiel eine Infektion mit Röteln bereits in der Schwangerschaft sein. Damit Du und Dein (mögliches) Kind vor einem solchen Schicksal bewahrt werden können, solltest Du also Deinen Impfstatus vor einer Schwangerschaft überprüfen und ergänzen lassen.

Hörgeräte als Hilfsmittel

Wenn das Ohr geschädigt ist, helfen meist nur aufwendige Verfahren, um die Hörleistung wieder zu steigern. Dabei können Implantate die Schallweiterleitung an die Nervenzellen unterstützen oder kleine Gehörknöchelchen ersetzen. Einfacher, aber nicht weniger trivial sind Hörgeräte. Dank neuer Technik können diese individuell an die Bedürfnisse des Trägers angepasst werden. Die Zeiten von hautfarbenen, quietschenden Bohnen hinter dem Ohr sind passé. Die heutigen Geräte sind winzig klein und können direkt im Ohr getragen werden. Sie unterdrücken Nebengeräusche und erkennen, ob der Träger telefoniert. Ein Hörtraining unterstützt in der Anfangszeit, die neue Tonumgebung wieder einordnen zu können.

Bevor Du aber zu Hilfsmitteln greifen musst, ist Lärmvermeidung der beste Schutz für Dein Gehör.

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1 Kommentar

  1. Tatsächlich ist Hörverlust nicht zwangsweise mit hohem Alter verbunden. So kann eine Hörschwäche angeboren oder bereits im jungen Alter durch externe Effekte ausgelöst worden sein. In jedem Fall erleichtert ein Hörgerät den Alltag, insbesondere im Berufsleben.

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