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Nutzung von Notiz-Sharing in Bildung 4.0

Wie ausländische Studierende gemeinsame Lernressourcen nutzen können

Der Aufstieg der Technologie und der digitalen Welt hat die Epoche Bildung 4.0 eingeläutet. Diese neuen Veränderungen verändern die Anforderungen an Lernende und machen digitale Fähigkeiten sowie einen kritischen Umgang mit der Technologie notwendig, um sich den Herausforderungen und Chancen der Bildung im 21. Jahrhundert anzupassen und ihnen zu begegnen.

Mit dieser Veränderung gehen immer mehr Studierende ins Ausland. An den Universitäten in Sachsen ist die Zahl ausländischer Studierender aus Ländern wie China, Indien und Österreich gestiegen und steht in Konkurrenz zu den Einschreibungen deutscher Studierender. Die Nutzung und der Zugang zur Online-Welt haben ausländischen Studierenden geholfen, wichtige Informationen zu erhalten, die ihnen bei ihrem Studium in einer neuen Umgebung helfen. Die Zusammenarbeit mit den richtigen Ansprechpartnern, ermöglicht durch neue Technologien, kann den Übergang für diejenigen Studierenden erleichtern, die noch mit der Unbekanntheit in einer fremden Umgebung zu kämpfen haben. Hier erfährst du, wie Notiz-Sharing und der Austausch von Lernressourcen von ausländischen Studierenden genutzt werden können:

Die Nutzung von Notiz-Sharing-Technologien

Der Zugang zu digitalem Material trägt zum Erfolg der Studierenden bei, da Online-Ressourcen ihr Wissen stetig vertiefen und so das Lernergebnis verbessern können. Dieses Material steht jedoch nicht immer allen Studierenden uneingeschränkt zur Verfügung. Insbesondere internationalen Studierenden, die möglicherweise nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen oder die Sprache nicht gut genug beherrschen. Moderne Notiz-Sharing-Plattformen haben dieses Problem der Ungleichheit erkannt, denn es ist nicht fair, dass nicht jeder über die gleichen Ressourcen verfügen kann. Vielleicht haben Studierende auch nur ein kleineres Netzwerk oder bitten andere Menschen nicht gern um Hilfe. Durch Notiz-Sharing und Crowdsourcing ist es möglich, dass sich Studierende, auch aus verschiedenen Ländern, die dieselben Kurse belegen, sich gegenseitig helfen können. Sie teilen sich dabei Vorlesungsnotizen, Prüfungsvorbereitungsmaterial und andere Zusammenfassungen.

Plattformen wie Studocu unterstützen monatlich über 30 Millionen Studierenden in über 60 Ländern dabei, indem sie den Austausch von Lernmaterialien und Informationen ermöglichen. Auf diese Weise können sie sich gegenseitig helfen, sich auf Prüfungen vorzubereiten und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu verbessern. Dies trägt auch dazu bei, das Verständnis und die Zusammenarbeit unter den Studierenden zu fördern, was ein wichtiger Bestandteil des Lernens ist.

Nutzung von kooperativen Funktionen

Für Studierende im Ausland könnte es schwierig werden, alleine zu lernen. Selbst die Unterstützung von Plattformen zum Teilen von Unterlagen und gemeinsamen Dokumenten ist manchmal nicht ausreichend, um erfolgreich zu studieren. Deshalb unterstützen viele Plattformen mit kooperativen Funktionen auch Chat- oder Kommentarfunktionen, die internationale Studierende nutzen können. Wenn du beispielsweise gemeinsam mit anderen Studierenden Notizen auf Plattformen wie Google Docs oder Microsoft Word erstellst, kannst du über die Chat-Funktion oder durch Kommentare Fragen stellen, damit dich andere Studierende online unterstützen können, die Informationen besser zu verstehen. Dies funktioniert auch zum Vorteil derjenigen, die das Dokument verwenden, da sie auch von den Fragen und Antworten anderer lernen können.

Gemeinsame Anstrengungen unternehmen

Prüfungen versetzen Studierende oft in Stress. An Hochschulen sieht man oft Gruppen von Studierenden, die ihre Notizen und gemachten Aufzeichnungen vor einer Prüfung wiederholen und überarbeiten. Studierende im Ausland stehen möglicherweise vor einer noch größeren Herausforderung, wenn sie mit dem gleichen Material arbeiten müssen, das ihnen nicht so vertraut ist wie den einheimischen Studierenden. Plattformen zum Teilen von Unterlagen oder gemeinsame Lernressourcen helfen Studierenden im Ausland dabei, ihr Wissen prüfungsfest zu machen.

Das Erstellen von prüfungsrelevanten Informationen und Aufgabenkomplexen hilft allen Teilnehmern bei der Prüfungsvorbereitung. Die Studierenden können dann diese Software oder Apps um ihre Erkenntnisse erweitern, um so eventuelle Lücken zu schließen. Step by step entsteht so ein umfassender Lernleitfaden – für alle Studierenden.

Wenn ein derartiger Leitfaden nicht zur Verfügung steht. dann können sich international Studierende auch an kleinere Gruppe von Studierenden wenden, die sie bereits kennen – und die ihnen weiterhelfen. Das Studieren in einer Gruppe trägt dazu bei, die Aufgabenverteilung zu erleichtern und die Arbeit effizienter zu gestalten, sodass jeder bei der Erstellung des Lernmaterials beteiligt ist. Später kann dieser Leitfaden mit weiteren Studierenden geteilt werden, um allen zu helfen, ihre Prüfungen zu meistern.

Bildung 4.0 ermöglicht internationalen Studierenden durch den umfangreichen Einsatz von Technologien ein besseres Studiererlebnis im Ausland. Durch diesen Ansatz des gemeinsamen Notizenmachen und der Zusammenarbeit können Studierende ihre digitalen und sozialen Fähigkeiten weiterentwickeln und sich so auf eine stark digitalisierte und globalisierte Zukunft vorbereiten.

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