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Chia Samen – Das Superfood, das nicht nur Veganer begeistert

Salbei ist eine artenreiche Pflanzengattung, deren Vertreter vorwiegend in Süd- und Mittelamerika beheimatet sind. Neben der Popularität des Salbeis als Küchenkraut, wächst das Interesse an Salvia columbariae und Salvia hispanica zunehmend. Die letztgenannten Arten werden nicht zum Würzen, sondern als Getreide-Substitut und Alleskönner eingesetzt. Dir sind sie unter dem Namen ‘Chia’ bekannt, welcher längst zum Synonym für gesunde Ernährung geworden ist. Doch was steckt hinter dem Chia Ernährungstrend und wie gesund sind diese Samen wirklich?

Voll im Trend – Der Einsatz von Chia in der veganen Küche

Dir ist sicher bekannt, dass in der veganen Küche ganzheitlich auf tierische Produkte verzichtet wird. Viele Rezepte sind allerdings auf einen gewissen Anteil Bindemittel angewiesen, um mit optimaler Konsistenz gelingen zu können. Hierzu stellst du dir am besten vor, wie du einen Rührkuchen ohne Eier backen würdest. Die einfachste Lösung für dieses Problem ist Chia, denn das Quellvermögen der Samen ist enorm. Dazu mischst du einen Esslöffel Chia Samen mit zwei bis drei Esslöffeln Wasser und lässt die Mischung für einige Minuten aufquellen. Du erhältst eine geschmacksneutrale, viskose Flüssigkeit, die sich beim Backen genauso verhält, wie du es von konventionellem Eiweiß erwartest. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Chia-Samen bestehen zu einem großen Anteil aus Proteinen und ungesättigten Fettsäuren.

Chia – was steckt in den Wundersamen?

Dir wird im Zusammenhang mit Chia aufgefallen sein, dass viel Wert auf die Betonung der günstigen Nährstoffbilanz gelegt wird. Das ist am Fallbeispiel von Chia sogar gerechtfertigt, denn das Verhältnis von Proteinen zu Kohlenhydraten ist überzeugend. Hundert Gramm Chia-Samen enthalten satte 17 Gramm Proteine. Von den 42 Gramm Kohlenhydrate, fallen ganze 34 Gramm auf Ballaststoffe, die unverdaut ausgeschieden werden. Dies fördert die Verdauung und begünstigt ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl, weswegen Chia gerne als fester Bestandteil von Diäten verwendet wird.

Wie für Samen üblich, ist der Fettgehalt mit in etwa 30 Prozent deutlich erhöht. Was die Bilanz der Fettsäuren betrifft, können Chia-Samen allerdings nicht besser dastehen. Dominiert wird das Fettsäureprofil von essentiellen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie der alpha-Linolensäure. Aus dieser Fettsäure kann der Körper eigenständig Omega-3-Fettsäuren erzeugen, welche ansonsten über Fisch und Meeresfrüchte zugeführt werden müssten

Die Bilanz der Mikronährstoffe fällt ebenso positiv auf. Hundert Gramm dieser Samen enthalten fünfmal so viel Kalzium wie dieselbe Menge Milch. Zusätzlich sind sie reich an Eisen, Magnesium und Vitaminen, was sie zur idealen Nahrungsergänzung für Sportler macht.

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