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Nerd-Wissen für die nächste Studentenparty: Was ist eigentlich eine Cloud?

Cloud-Computing beeinflusst längst unseren digitalen Alltag, egal ob automatisch gesicherte Fotos, ortsunabhängige Teamarbeit oder Software, die direkt im Browser läuft. Doch was bedeutet es eigentlich, wenn Daten „in der Cloud“ sind und was sind die Vorteile für Unternehmen und private Nutzer?

So funktioniert das Konzept der Cloud

Als „Cloud“ (engl. für Wolke) wird ein Server in einem Rechenzentrum bezeichnet. Dieses Rechenzentrum wird von einem Provider betrieben und jeder (Privat oder als Unternehmen) kann sich dort Speicherplatz kaufen.

Du brauchst also mehr Speicher, willst Software nutzen oder einfach dein Leben etwas digitaler organisieren? Das alles klappt über Cloud-Computing. Statt Programme oder Daten auf dem eigenen Gerät zu speichern, kommt alles bequem aus dem Netz. So ähnlich wie eine Wohnung mieten, nur digital. Nichts gehört dir dauerhaft, aber du nutzt jederzeit genau das, was du gerade brauchst.

Im Hintergrund werkeln mächtige Rechenzentren, die mithilfe von Virtualisierung viele kleine, virtuelle Systeme aus einer großen Maschine basteln. Diese Technik ermöglicht es, Ressourcen flexibel aufzuteilen und über festgelegte Schnittstellen (APIs) können Programme automatisch darauf zugreifen. Ideal für datenhungrige Prozesse wie Softwareentwicklung oder Datenanalyse, bei denen Leistung skalierbar bleiben muss.

Die Cloud steckt inzwischen überall drin, auch beim Serien-Streaming am Abend, dem automatischen Backup deiner Handyfotos oder wenn du im Browser an einem Dokument weiterarbeitest. Möglich machen das ebenjene globalen Serverparks, die rund um die Uhr donnern. Kein Wunder, dass mittlerweile über 94 Prozent aller Unternehmen auf Cloud-Lösungen setzen. Besonders praktisch fürs Homeoffice, mobile Teams und digitale Tools, die weltweit zusammenspielen müssen.

Cloud fürs Business – Flexibilität, Sicherheit und grüne Power

Wenn Daten das neue Gold sind, dann ist die richtige Cloud dein digitaler Tresor. Eine Cloud-Lösung für Unternehmen schützt sensible Informationen durch Verschlüsselung, erleichtert die sichere Zusammenarbeit im Team und sorgt dafür, dass alles datenschutzkonform durch die digitalen Leitungen rauscht, ganz ohne schlechtes Gewissen.

Das bringt enorme Flexibilität. Muss ein Projekt ruckzuck wachsen oder steigen plötzlich die Nutzerzahlen, schnappst du dir einfach mehr Rechenpower oder Speicherplatz. Cloud-Systeme machen das möglich, fast wie ein Netflix-Abo für deinen IT-Bedarf. Sie halten viele Geschäftsprozesse am Laufen, zuverlässig und unsichtbar im Hintergrund.

Clevere Unternehmen setzen inzwischen nicht mehr nur auf einen Anbieter, sondern auf Multi-Cloud-Strategien. So bleiben sie ausfallsicher, unabhängig und haben zudem den Daumen auf der Kostenkurve. Apropos Verantwortung: Die „grüne Cloud“ kommt immer öfter mit Ökostrom, energieeffizienter Hardware und klimafreundlicher Infrastruktur um die Ecke. Gut für den Planeten und das Image.

Klick und fertig – was hinter den Cloud-Diensten genau steckt

Cloud-Services sind so vielfältig wie simpel zu nutzen, ob App-Entwicklung, Datenspeicher oder Schreibprogramm im Browser. Je nach Bedarf stehen drei Hauptlinien zur Auswahl, nämlich IaaS, PaaS und SaaS. Dabei liefert IaaS die technische Basis, also Speicher, Rechenleistung und virtuelle Server. PaaS bietet vorgefertigte Plattformen, ideal für Entwickler. Und über SaaS kommen fertige Anwendungen direkt auf deinen Bildschirm, ganz ohne Installation.

Große Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google Cloud haben längst ganze Tool-Welten geschaffen, teils sogar für spezielle Branchen wie Marketing, Finanzwesen oder Machine Learning. Bei IBM Cloud ist der modulare Trend ebenso angekommen. Bau dir, was du brauchst und nicht mehr!

Am direktesten spürbar ist das bei SaaS. Wer schon mal mit Google Docs oder Office 365 gearbeitet hat, kennt das Prinzip. Alles läuft im Browser, das System aktualisiert sich automatisch. Kein Setup, keine Wartungspflicht, nur einfach loslegen.

Je nach Sicherheitsanspruch oder Firmenstruktur kommen unterschiedliche Varianten zum Einsatz. In der Public Cloud teilen sich viele Nutzer dieselbe Infrastruktur. Wer lieber abgeschottet arbeitet, setzt auf eine Private Cloud. Oder man kombiniert beides flexibel als Hybrid Cloud, ganz nach Geschmack.

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