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Bessere Jobaussichten durch Rhetorik - realistisch oder utopisch?

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Rhetorik ist eine Disziplin, die es schon seit der griechischen Antike gibt. Ihr primäres Ziel ist es mit Reden seine Zuhörer zu überzeugen. Nicht ohne Grund gilt die Rhetorik als Kunst des Redens. Seit der Antike hat sich die Rhetorik verändert. Sie basiert aber weiterhin auf der antiken Rhetorik. Diese bleibt die wichtigste Grundlage. Da die heutige Rhetorik theoretische und praktische Aspekte miteinander vereint, kann sie auch im Berufsleben von Vorteil sein. Zumindest in der Theorie. Doch wie sieht es eigentlich in der Praxis aus? Verbessert Rhetorik wirklich Ihre Jobaussichten? Schauen wir es uns an!

Rhetorik lernen - der erste Schritt zum Erfolg

Wer mit dem Gedanken spielt Rhetorik zu nutzen, um seine Jobaussichten zu verbessern, wird erst einmal die Kunst der Rhetorik lernen müssen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Rhetorik Kurse oder ein Studium. Ein Vorteil von Kursen ist, dass sie bereits während der Schulzeit in Anspruch genommen werden können. So haben Schüler schon früh einen Bezug zur Rhetorik und können diese beispielsweise während der mündlichen Prüfung im Abitur anwenden. Des Weiteren erfordern Kurse einen geringeren Zeitaufwand. Sie sind daher ideal, um sich möglichst schnell theoretische und praktische Kenntnisse der Rhetorik anzueignen. Ganz zu schweigen davon, dass sie jedem Menschen zugänglich sind.

Ein Studium ist selbsterklärend intensiver. Es wird beispielsweise mehr auf Dinge wie die Stilhöhen einer Rede eingegangen. Dafür steht es erst nach Abschluss des Abiturs überhaupt zur Verfügung. Wer keinen solchen Abschluss vorweisen kann, wird in der Regel auf ein Studium verzichten müssen. Außerdem ist der Zeitaufwand höher. Statt einiger Tage braucht ein Studium mindestens drei Jahre. Fakt ist, dass ein Studienabschluss in Rhetorik durchaus seinen Reiz hat. Das haben andere Studienabschlüsse jedoch auch. Im Endeffekt bleibt es einem selbst überlassen. Im Grunde lässt sich auch beides miteinander kombinieren. Eventuell ist das die beste Möglichkeit, um die Kunst des Redens zu perfektionieren.

Rhetorik auf dem Arbeitsmarkt

Kenntnisse der Rhetorik führen nicht automatisch dazu, dass man einen besseren Job hat. Rhetorik ist also keineswegs mit Ingenieurwissenschaften oder Medizin vergleichbar. Dennoch kann sie auf dem Arbeitsmarkt eine große Hilfe sein. Denn wer seine rhetorischen Fähigkeiten perfektioniert hat, ist in der Lage überzeugend aufzutreten. Gerade bei Bewerbungsgesprächen ist das entscheidend. Schließlich geht es darum sich gut zu verkaufen. Des Weiteren sind kommunikative Fähigkeiten in vielen Berufen gern gesehen. Selbst Führungspositionen stehen Rhetorikern offen.

Wichtig ist allerdings, dass die Kurse einen ausreichenden Praxisbezug bieten. Denn die Theorie bringt wenig, wenn sie nicht angewandt werden kann. Gerade bei der Rhetorik sind die praktischen Fähigkeiten immens wichtig. Wer ein guter Redner ist, hat in der Regel gute Jobaussichten. Allerdings ist es sinnvoll, wenn weitere Fähigkeiten vorliegen. Das ist einer der Gründe, warum viele Menschen in ihrer Freizeit Kurse absolvieren oder Rhetorik als Nebenfach studieren. So oder so ist Rhetorik eine ganz besondere Disziplin und nicht jeder kann die Fähigkeiten zu seinem Vorteil nutzen. Gegebenenfalls lohnt es sich also eine Karriereberatung nach dem Abitur in Anspruch zu nehmen, um sich selbst besser zu verstehen. Das kann die Entscheidung erleichtern, ob es für einen persönlich Sinn macht, Rhetorik zu lernen.