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Eltern-Interview: „Das High School Year in den USA war die beste Entscheidung für unsere Tochter“
Ein Gespräch mit Familie Schneider aus Dresden über Mut, Persönlichkeitsentwicklung und die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt von morgen.
bildungsdoc®:
Frau Schneider, Ihre Tochter war zehn Monate an einer High School in den USA. Was war der Hauptgrund für diese Entscheidung?
Frau Schneider:
Ehrlich gesagt waren es nicht die Englischkenntnisse. Die verbessern sich fast automatisch. Uns ging es vor allem darum, dass unsere Tochter selbstständiger wird. Sie hatte gute Noten, aber wir hatten das Gefühl, dass ihr wichtige Lebenserfahrungen fehlen. Viele Entscheidungen wurden von Schule, Eltern oder Freunden beeinflusst. Wir wollten, dass sie einmal komplett auf eigenen Beinen steht.
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Viele Eltern haben Angst, ihr Kind so weit wegzuschicken. Ging es Ihnen ähnlich?
Herr Schneider:
Absolut, ich bin der Vater. Meine Tochter in ein fremdes Land, zu einer fremden Familie zu schicken, ist nicht ohne. Die größte Angst war nicht die Entfernung, sondern die Frage: Schafft sie das allein?
Heute wissen wir: Genau deshalb war das Auslandsjahr so wertvoll. Unsere Tochter musste Probleme selbst lösen, auf Menschen zugehen und Verantwortung übernehmen. Das lernt man nicht im Kinderzimmer und auch nur begrenzt in der Schule.
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Wie sind Sie auf bildungsdoc® aufmerksam geworden?
Frau Schneider:
Wir haben zunächst im Internet recherchiert und waren völlig überfordert. Jede Organisation versprach das Beste. Überall Hochglanzprospekte, aber wenig Orientierung. Freunde haben uns dann bildungsdoc® empfohlen. Ihr Sohn war mit bildungsdoc® in Costa Rica.
Bei bildungsdoc® hatten wir zum ersten Mal das Gefühl, dass nicht das Programm verkauft wird, sondern die Entwicklung unseres Kindes im Mittelpunkt steht. Das war für uns ein entscheidender Unterschied.
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Was hat Ihnen in der Beratung besonders gefallen?
Herr Schneider:
Die Ehrlichkeit. Uns wurde nicht erzählt, dass ein High School Year Urlaub ist. Im Gegenteil. Es wurde offen über Heimweh, Herausforderungen und mögliche Schwierigkeiten gesprochen. Gleichzeitig wurde erklärt, warum genau diese Erfahrungen später so wertvoll sind. Wir hatten danach das Gefühl, eine fundierte Entscheidung treffen zu können.
Nicht zuletzt mussten wir als Eltern auch einiges „ertragen“, weil uns auch aufgezeigt wurde, warum unsere Tochter noch nicht diese Selbständigkeit hat. Und dass es auch nicht zum Vorteil für das Kind ist, wenn wir als Eltern alle Probleme lösen. Herr Rindfleisch ist sehr authentisch in seiner Beratung und man merkte bei ihm, dass es ihm immer um die Entwicklung unserer Tochter ging. Das ist das Besondere. was uns sehr gut gefallen hat.
bildungsdoc®:
Viele Eltern fragen sich, ob ein High School Year heutzutage überhaupt noch sinnvoll ist. Was würden Sie antworten?
Frau Schneider:
Mehr denn je. Wenn wir sehen, wie schnell sich die Arbeitswelt durch KI verändert, dann werden menschliche Kompetenzen immer wichtiger.
Unsere Tochter hat in den USA zum Beispiel gelernt: Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Kommunikation, Anpassung, Verantwortungsbewusstsein. Und sie hat jetzt jede Menge Selbstvertrauen.
Das sind Fähigkeiten, die keine KI ersetzen kann. Das wissen wir. Als Eltern sehen wir uns in der Verantwortung, unser Kind darauf vorzubereiten. Und das High School Year war perfekt dafür.
bildungsdoc®:
Gab es einen Moment, an dem Sie gemerkt haben: Das Auslandsjahr verändert unser Kind?
Herr Schneider:
Ja, sogar mehrere. Nach etwa drei Monaten telefonierten wir mit ihr mal länger. Früher hätte sie uns bei Problemen sofort um Hilfe gebeten. Diesmal erzählte sie uns zuerst, wie sie selbst zu ihrer Mentorin gegangen ist, weil sie ein neues Schulfach belegen wolle und welches Schulfach sie dafür abwählt. Sie meinte, dass sie erst durch den Unterricht gemerkt habe, dass Forensik doch nicht das ist, was sie sich vorgestellt hat. Da wurde uns klar: Sie entwickelt sich gerade enorm.
bildungsdoc®:
Viele Eltern hoffen auf bessere Englischkenntnisse. War das bei Ihrer Tochter ebenfalls ein Thema?
Frau Schneider:
Natürlich. Aber rückblickend war das fast der kleinste Gewinn. Viel wichtiger war, dass sie gelernt hat, auf fremde Menschen zuzugehen, Freundschaften aufzubauen und sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtzufinden. Englisch war letztlich nur das Werkzeug. Schön allerdings war, als unsere Tochter eines Tages merkte, wie sie die Ironie in der Sprache versteht.
bildungsdoc®:
Welche Rolle spielte die Gastfamilie?
Frau Schneider:
Eine sehr große. Unsere Tochter wurde Teil einer amerikanischen Familie und erlebte einen komplett anderen Alltag. Sie hat gelernt, andere Sichtweisen zu verstehen und respektvoll mit kulturellen Unterschieden umzugehen. Gerade in einer immer internationaleren Arbeitswelt ist das unglaublich wertvoll.
In den ersten Monaten gab es allerdings einige „Ereignisse“, die nicht so schön waren. Rückblickend waren wohl beide Seiten in einem „Lernprozess“. Bemerkenswert fanden wir dann die Aussage unserer Tochter, dass sie irgendwann gemerkt habe, dass auch sie sich ändern muss. Da haben wir uns gefreut.
bildungsdoc®:
Hat sich das Auslandsjahr auf die Berufsorientierung ausgewirkt?
Herr Schneider:
Definitiv. Vorher hatte sie „Forensik“ auf dem Schirm. Das ist nun erledigt. Nach ihrer Rückkehr war vieles klarer. Sie hat verschiedene Fächer ausprobiert, neue Interessen, Fähigkeiten entdeckt. Im Schulfach „Tischlerei“ hat sie die Liebe zum Holz für sich entdeckt. Das wird sie wohl nicht loslassen, so wie es aktuell aussieht.
bildungsdoc®:
Was hat Sie nach der Rückkehr am meisten überrascht?
Frau Schneider:
Die Veränderung ihrer Persönlichkeit. Sie wirkte reifer, gelassener und deutlich selbstbewusster. Früher hat sie oft gezögert. Heute geht sie Herausforderungen aktiv an. Viele Eltern achten zuerst auf Noten. Wir haben erlebt, dass Persönlichkeitsentwicklung langfristig viel wichtiger ist.
Es gibt auch keine negative Grundeinstellung mehr, da unsere Tochter positiv denkt. Das hat sie sich wohl von den Amerikanern abgeschaut. Es sind ganz andere Gespräche, die wir jetzt mit unserer Tochter führen.
bildungsdoc®:
Welchen Nutzen sehen Sie später für Studium und Beruf?
Herr Schneider:
Unterhalte ich mit Unternehmern, suchen sie heute Menschen, die Verantwortung übernehmen können. Noten sind wichtig, verlieren aber an Priorität. Arbeitgeber achten zunehmend auf Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Eigeninitiative und internationale Erfahrungen. Diese Kompetenzen hat unsere Tochter während ihres High School Years entwickelt.
bildungsdoc®:
Was würden Sie Eltern sagen, deren Kind sich noch unsicher ist?
Frau Schneider:
Unsicherheit, Ängste sind völlig normal. Unsere Tochter hatte vor der Abreise ebenfalls Zweifel. Aber Entwicklung beginnt oft dort, wo die Komfortzone endet. Natürlich muss nicht jeder Jugendliche ins Ausland gehen. Wer jedoch offen für neue Erfahrungen ist, wird in seinem High School Year unglaublich viel über sich selbst lernen.
Wichtig war diesbezüglich auch die Beratung bei bildungsdoc®. Herr Rindfleisch erzählt so viele schöne Geschichten unterhaltsam über Rückkehrer, dass die Zweifel, Ängste nicht komplett verfliegen, aber nicht mehr von so hoher Bedeutung sind.
bildungsdoc®:
Welche Rolle spielte die Betreuung durch bildungsdoc® während des gesamten Prozesses?
Herr Schneider:
Eine wichtige. Wir hatten jederzeit einen Ansprechpartner und wurden durch den gesamten Bewerbungs- und Vorbereitungsprozess begleitet.
Besonders hilfreich fanden wir die Erfahrung aus vielen Jahren Beratung. Man merkte schnell, dass hier nicht nur Programme vermittelt werden, sondern dass man junge Menschen wirklich versteht. Schön für Schüler ist, dass bildungsdoc® sich nicht an den Zensuren des Schülers orientiert, sondern den Schüler immer als jungen Menschen sieht.
bildungsdoc®:
Ihr Fazit in einem Satz?
Frau Schneider:
Das High School Year in den USA hat nicht nur das Englisch unserer Tochter verbessert, es hat ihre Persönlichkeit gestärkt und sie besser auf das Leben vorbereitet.
Fazit von bildungsdoc®
Ein High School Year in den USA ist weit mehr als ein Schüleraustausch. Es ist eine Investition in die Persönlichkeit eines jungen Menschen.
In einer Zeit, in der KI immer mehr Aufgaben übernimmt, werden Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kommunikationsstärke, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative zu entscheidenden Zukunftskompetenzen. Diese Fähigkeiten entwickeln viele Jugendliche während eines Auslandsjahres besonders intensiv.
Deshalb beraten wir bei bildungsdoc® nicht nur zu Programmen, sondern vor allem zu einer Frage: Welcher Weg hilft dem jungen Menschen dabei, eine starke Persönlichkeit für den Arbeitsmarkt von morgen zu werden?


