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American Dream – Diese Fachkräfte sind in den USA besonders gefragt

Die Vereinigten Staaten wären ohne Einwanderer nie dort, wo sie heute sind – und jedes Jahr kommen weitere Fachkräfte in das Land, um mit ihrer Expertise einen neuen Karriereweg im Ausland einzuschlagen. Wenn auch Sie den Gedanken hegen in den USA beruflich neu anzufangen, stehen zwischen Ihnen und Ihrem Traum gleich mehrere Hürden, die mit entsprechender Vorbereitungszeit jedoch schnell aus dem Weg geräumt sind. Vor allem die Frage danach, wie groß die Chance auf einen guten Job sind und den Umfang der Visa-Formalitäten sollten Sie möglichst weit im Voraus beantworten – dieser Artikel hilft dabei.

Die USA: das Einwanderungsland Nr.1

Jedes Jahr wandern rund 700.000 Menschen in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein – sie alle träumen vom American Dream, die Chance, vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen. Doch nicht alle schaffen es, denn: Was so einfach und verlockend klingt, sieht in der Realität häufig ganz anders aus.

Natürlich ist es möglich, den ganz großen Durchbruch zu schaffen, allerdings geht es auch in den USA nicht ohne harte Arbeit – vielleicht sogar härter als in Deutschland, denn:

  1. Arbeitnehmer oder auch Auszubildende stehen unter großem Druck – die sogenannte „Hire & Fire“ Personalpolitik vieler Unternehmen ist mit den vielen Rechten, die Arbeitnehmer hierzulande haben, nicht zu vergleichen.
  2. 50- oder sogar 60-Stunden-Wochen sind in den USA (abhängig von der Branche und vom Arbeitgeber) fast schon Normalität.
  3. Der Konkurrenzdruck unter den Mitarbeitern ist ebenso hoch – alle wollen beruflich vorankommen.

Auf diese Dinge müssen Sie sich zumindest mental vorbereiten, damit der amerikanische Traum nicht zum Albtraum wird. Gleichzeitig ist entsprechende Recherche notwendig, bevor Sie sich in dieses neue Abenteuer stürzen. Bedenken Sie dabei immer: Einen gut bezahlten Job finden Sie nur, wenn US-amerikanische Unternehmen tatsächlich nach Ihren Fähigkeiten suchen.

Fachkräftemangel in den USA = Ihre Chance auf einen Neustart in den Staaten

Wenn Ihr Fachwissen nicht nachgefragt wird, ist der American Dream bereits ausgeträumt bevor er wirklich begonnen hat. Aus diesem Grund sollten Sie im Vorfeld untersuchen, ob in Ihrem Bereich Fachkräfte gesucht werden, um Ihre Jobchancen zu maximieren. Um sich mit den Arbeitsbedingungen und Anforderungen auf dem heutigen Arbeitsmarkt vertraut zu machen, können Sie aktuelle Stellenangebote in Amerika prüfen.

Zum aktuellen Zeitpunkt herrscht in vielen Branchen in den USA akuter Fachkräftemangel, den Sie zu Ihrem Vorteil nutzen können. Wie die folgende Auflistung zeigt, sind vor allem die Bereiche Technik und Medizin auf der Suche nach Profis – und zwar auch aus dem Ausland:

  • Umwelt- und Energietechnik
  • Maschinenbau und Mechanik
  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Medizintechnik
  • Medizin
  • Lehrpositionen
  • Finanzdienstleistungen

Das sind die Bereiche, die zurzeit händeringend nach Fachkräfte suchen – wenn Sie sich hier wiederfinden, ist Ihre Chance hoch, einen Job in den USA zu finden und sich so beruflich neu zu orientieren.

Ähnliches gilt auch, wenn Sie ein Studium auf einem privaten College anstreben – die Studenten sind quasi „handverlesen“ und müssen deshalb vor allem durch Ihr schulisches Engagement in Form von Noten und Zusatzleistungen, wie beispielsweise die Übernahme von außerschulischen Aufgaben, überzeugen. „Einfach mal bewerben“, ohne zu wissen was genau gefordert wird, führt nicht zum Ziel.

Werden Sie jedoch zugelassen, ist das nur zur Ihrem Vorteil: Das Studium an einer solchen Universität ist zwar teuer, dafür ist der persönliche Kontakt zu den Professoren sehr viel enger (häufig beträgt das Studenten-Professoren-Verhältnis weniger als 10:1. Gleichzeitig werden Studenten oft direkt von der Universität abgeworben, sodass der berufliche Werdegang nahtlos weitergeht. Vielleicht auch für Sie, als Einwanderer, eine gute Chance.

Ohne Visum kein American Dream

Nichts ist so wichtig, wie ausreichende Vorbereitungszeit. Das wird vor allem deutlich, wenn es an die Visa-Formalitäten geht, denn: Ohne Arbeitsvisum dürfen Sie in den USA nicht arbeiten.

Die Vereinigten Staaten stellen rund 20 verschiedene Visa aus. Wichtig ist für Sie jedoch nur das B1 oder H-1B Visum:

  • Das B1-Visum ist ein Nichteinwanderungsvisum, das für einen Zeitraum von einem bis zehn Jahre ausgestellt wird und für geschäftliche Besuche (inklusive Arbeiten) gedacht ist.
  • Das H-1B-Visum ist ebenfalls ein Nichteinwanderungsvisum und wird für Fachkräfte aus dem Ausland ausgestellt.

Die durchschnittliche Bewilligungszeit für Nichteinwanderungsvisa beträgt sechs Jahre. Möchten Sie für immer in den USA leben und arbeiten, benötigen Sie eine sogenannte „Greencard“ – jährlich werden davon 50.000 Stück verlost.

So finden Sie Ihren ersten Job in den USA

Bevor Sie jedoch ein Arbeitsvisum beantragen, benötigen Sie einen festen Job in den USA und damit einen Arbeitgeber, der Sie bei diesem umfangreichen Prozess unterstützt. Die Schwierigkeit dabei ist, dass Sie die neue Arbeitsstelle nicht während eines Touristenaufenthaltes suchen können – Sie müssen von zuhause aus agieren:

  • Nutzen Sie die Dienste eines privaten Jobvermittlers. Hier unterscheidet man zwischen Executive search firms für Führungspositionen und Employment firms für Jobs auf dem Einstiegs- oder mittlerem Level.
  • Gehen Sie den Standard-Weg und schreiben Sie Bewerbungen – offene Stellen finden Sie über das Internet relativ leicht.
  • Gleichzeitig können Sie natürlich deutsche Unternehmen mit einer Zweigstelle in den USA kontaktieren. Der Kontakt ist hier aufgrund der deutschen Wurzeln ein wenig einfacher – doch ein Selbstläufer ist auch das nicht.
  • Als Student können Sie das College Placement Office kontaktieren, das wie eine Art Karrierecenter bei der Jobsuche hilft und vermittelt.

Übrigens: Auch wenn eine deutsche Firma, bei der Sie angestellt sind, Sie in das US-amerikanische Büro entsendet (auch zeitweise), benötigen Sie ein Arbeitsvisum. Die Formalitäten übernimmt hier jedoch der Arbeitgeber, sodass Sie sich voll und ganz auf Ihren Job konzentrieren können.

Kurzum: Die Jobsuche läuft auch für die USA nicht wirklich anders und es braucht seine Zeit, bis Sie die ersten positiven Rückmeldungen erhalten – Ihre Chancen können Sie mit der perfekten Bewerbung jedoch maximieren. Welche Punkte dabei wichtig sind, zeigt diese Infografik vom Wiener Übersetzungsbüro Allesprachen:

Fachkräfte USA

Autor: Ljubica Negovec ist Gründerin und Geschäftsführerin
vom Wiener Übersetzungsbüro Allesprachen mit einem weiteren Standort in Graz. Neben der Kundenakquise, sowie der technischen und sprachlichen Entwicklung des Unternehmens, kümmert sie sich außerdem um das Qualitätsmanagement und die Personalentwicklung.

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7 Kommentare

  1. Hallo zusammen.
    Mein Name ist Thorsten, 49 Jahre jung und bin Metzger Meister & Koch von Beruf. Mit über 30 Jahren Berufserfahrung in meinen erlernten Berufen suche ich nach sehr langer Tätigkeit in Georgien (GE) ein neues Aufgabengebiet in den USA und wäre für Hilfe sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thorsten Dybus

    • Hallo Thorsten, hast du es schon einmal mit einer Green-Card versucht. Bin auch auf der Suche nach einem Job als Metzger in Canada oder der USA.

  2. Hallo! Bin Elektroniker und Mechaniker würde gerne beim Militär als Elektroniker arbeiten …wie sind da die ausrichten? Brufserfahurg im Militär sind vorhanden .

    MFG Renaldo

  3. Schönen guten tag,
    ich bin 25 gelernter Tiefbau/strassenbaufacharbeiter nach 3 Jahren Ausbildung, ich habe von Bekannten gehört das grade handwerksberufe in USA sehr gefragt sind und vor allen Facharbeiter die ahnung haben können dort gut verdienen, stimmt das ?

  4. Hallo!
    Ich bin Produktionsleiter mit 15 jähriger Berufserfahrung, bei einem Edeka Werk Süddeutschland. Habe ca. 200 Mitarbeiter unter mir und koordiniere und plane die Abläufe. Meine Familie und ich würden gerne in die USA auswandern. Wie können wir das am Besten anpacken?

  5. Hallo , ich bin Pflegefachkraft mit zehnjähriger Berufserfahrung . Ich würde gerne in den USA arbeiten und mich weiterbilden im Bereich nursing science . Gibt es da einen Tipp an wen man sich am besten wendet ?

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