Warum Weiterbildung?
An regelmäßiges Lernen darfst du dich gleich gewöhnen, denn die Zukunft hat schon begonnen. Die Innovationszyklen der alten Industriegesellschaft sind viel kürzer geworden, da sich das Wissen aller fünf bis zwölf Jahre verdoppelt. Deshalb reicht der Wissensvorrat aus der Erstbildung nicht mehr so lange, wie es früher der Fall war. Nur wenn du beim Lernen mithalten kannst, wirst du beruflich bestehen können - und das lebenslang! Willkommen im Club.
- Als Beschäftigter solltest du eine hohe Motivation besitzen, deinen Job zu erhalten und dafür auch bereit sein, Neues zu lernen. Voraussetzung für den Erfolg der Weiterbildung ist immer deine innere Bereitschaft zum Lernen.
- Weiterbildung und Zusatzqualifikationen sind aktuell entscheidende Stichwörter bei Personalchefs. Umfragen haben ergeben, dass gerade privates Engagement in der nebenberuflichen Weiterbildung als positiv gewertet bzw. vorausgesetzt wird.
- Gerade Sprachkenntnisse sind solche Zusatzqualifikationen, mit denen du dich von anderen Bewerbern abgrenzen kannst. Mit frischem Know-how wirst du wertvoller für dein Unternehmen.
- Du schützt dich mit Weiterbildung besser vor Jobverlust. Und bei einem unverschuldeten Jobverlust findest du schneller wieder eine neue Arbeitsstelle.
- Auch finanziell ist es vorteilhaft, da viele Unternehmen eine Weiterbildung mit einer Gehaltserhöhung belohnen.
- Neben dem Besuch von Weiterbildungsschulen steigt die Nachfrage nach Fernunterricht rasant an. Der entscheidende Vorteil ist, dass du die Weiterbildung berufsbegleitend absolvierst. Du gibst weder deinen Arbeitsplatz noch dein geregeltes Einkommen auf.
- Nutze die großzügige staatliche und EU-Förderung. Weiterbildungsfinanzierung
Wann ist der richtige Zeitpunkt für Weiterbildung?
Wenn du lebenslang lernen möchtest oder musst, stellt sich für dich öfters die Frage, wann denn der richtige Zeitpunkt für deine Weiterbildungsmaßnahme ist.
- Hast du dein Erststudium beendet, wird die erste Entscheidung fällig. Lieber erst einmal Praxiserfahrungen sammeln und Geld verdienen oder gleich weiterqualifizieren – z.B. vom Bachelorabschluss zum Master-Studiengang.
- Befindest du dich im Berufsleben und dein Arbeitgeber zeigt keine Aktivitäten bzgl. einer Weiterbildung, obwohl du dich gern weiterentwickeln möchtest, dann sprich ihn an. Eine gute Gelegenheit dazu findet sich immer. Deine Pläne solltest du prinzipiell mit deinem Arbeitgeber besprechen, weil er dann mit dir besprechen kann, welche Weiterbildung optimal für dich und das Unternehmen ist.
- Bietet dir dein Arbeitgeber eine Weiterbildungsmaßnahme an, dann checke sie und sage möglichst kurzfristig zu. Eine Weiterbildung macht dich garantiert nicht dümmer und du kannst davon ausgehen, dass dein Arbeitgeber genau geprüft hat, ob diese Maßnahme zu dir passt oder nicht. Schließlich bezahlt er dir auch dieses „Mehrwissen“!
- Bist du arbeitslos geworden oder auf der Suche nach Arbeit nutze jede Möglichkeit, dich sinnvoll[!] weiterzubilden. Dazu gehören auch Tages- oder Wochenseminare. Prüfe vorher gezielt, welche finanziellen Förderungen du erhalten kannst und wann und wo du diese beantragen musst.
Auswahlkriterien für regionale Bildungsanbieter
- Wichtig sind die Inhalte der Weiterbildungsprogramme, wie und was geprüft wird und wo die Weiterbildung stattfindet.
- Welche Art von Zeugnis oder Zertifikat gibt es für den erfolgreichen Abschluss?
- Sind die Bildungsanbieter/Bildungsprogramme staatlich anerkannt?
- Wie hoch sind die Kosten und sind diese auch vollständig aufgelistet?
- Nutze auch die Checkliste des BiBB, die dich bei deiner Entscheidung für einen fachlich geeignetes und qualitativ hochwertiges Weiterbildungsprogramm unterstützt.
- Bei staatlicher Förderung ist persönliche Beratung in einer der bundesweiten Beratungsstellen Voraussetzung. Hier werden Ziele und Maßnahmen samt passender Weiterbildungsangebote besprochen.