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Selbständigkeit während des Studiums: Das gilt es zu beachten

Selbständigkeit beim Studium

Du möchtest während des Studiums etwas dazuverdienen oder musst dich selbst finanzieren? Hast du in diesem Fall schon einmal daran gedacht, dich selbständig zu machen? Dies bringt zahlreiche Vorteile mit sich wie zum Beispiel flexible Arbeitszeiten oder mehr Einkommen. Sicherlich gibt es jedoch auch einige negative Aspekte.

Deshalb zeigen wir dir im Folgenden die Vor- und Nachteile einer Selbständigkeit während des Studiums auf. Was gibt es zu beachten und wie stemmst du die Selbständigkeit trotz Vorlesungen und Co.? Welche Messen sind essentiell für junge Gründer?

Selbständig als Student: Ist das wirklich so toll, wie es sich anhört?

Selbständigkeit während des Studiums hört sich für viele verlockend an. Neben der Studienförderung ist sie eine gute Alternative der Studienfinanzierung. Man sollte sich dennoch nicht nur mit den Vorteilen auseinandersetzten, sondern auch die negativen Aspekt bedenken.

Vorteile einer Selbstständigkeit während des Studiums:

Neben mehr Einkommen oder flexiblen Arbeitszeiten gibt es weitere Gründe, warum du als Student eine Selbstständigkeit in Betracht ziehen solltest:
  • Sammlung von Erfahrungen
  • Aufbau von beruflichen Kontakten
  • Parallel zum Studium „klein“ anfangen
  • Übernahme von spannenden Projekten
  • Überprüfung der eigenen Geschäftsidee
  • Eigene Aushandlung von Bezahlungen und Bedingungen der Arbeit

Nachteile einer Selbstständigkeit während des Studiums:

Trotz der vielen positiven Effekte einer Selbstständigkeit als Student solltest du dich auch mit Nachteilen, die diese mit sich bringt, beschäftigen. So hast du – im Vergleich zu denjenigen, die als Angestellte arbeiten – Mehraufwand: Du muss zum Beispiel Rechnungen schreiben und warten, bis du das Honorar für deine Tätigkeiten ausbezahlt bekommst. Zudem hast du keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Kündigungsschutz. Du musst eine ordnungsgemäße Buchführung nachweisen und Einkommensteuer sowie gegebenenfalls Gewerbesteuer entrichten. Des Weiteren benötigst du Versicherungen für betriebliche Risiken wie beispielsweise Schadensersatzansprüche. Eventuell kommen noch Abgaben an Berufsgenossenschaften und Kammern auf dich zu.

Wichtige Messen für junge Gründer

Eine brillante Geschäftsidee alleine reicht nicht aus, um ein erfolgreiches Startup zu gründen. Auch eine professionelle Präsentation des eigenen Unternehmens ist essentiell. Dafür eigenen sich Messen. Da dieser Auftritt auch dein Unternehmen wiederspiegelt, ist Seriosität Plicht. Oft hat man zu Beginn der Selbstständigkeit keine eigene Messeausstattung. In diesem Fall lohnt es sich, einen professionellen Messebau bei einem Fachhändler planen zu lassen und zu mieten. Zudem sollte die Wahl der einzelnen Messen gut durchdacht sein. Deshalb haben wir im Folgenden einige wichtige Messen für Existenzgründer zusammengestellt:
  • Aufschwung Gründermesse in Frankfurt am Main:
    Bei dieser Messe erhältst du alle wichtigen Informationen für Gründer. Zudem sind Ansprechpartner für eine Gründung vor Ort und beantworten dir gerne Fragen rund um die Selbstständigkeit.
  • deGUT in Berlin:
    Bei den Deutschen Gründer- und Unternehmenstagen gibt es alles, was dein Unternehmen für einen gelungenen Start und ein gutes Wachstum benötigt.
  • DIE INITIALE in Dortmund:
    Bei dieser Messe für Selbstständige und Existenzgründer kannst du dich über Finanzierung, Entwicklung sowie Nachfolge informieren.
  • StartupCon in Köln:
    Bei der Gründerkonferenz wird die Zukunft Deutschlands als Gründerstandort thematisiert. Startups mit kreativen Ideen sollen unterstützt werden und dort Kontakte knüpfen.

Wichtige Messen für junge Gründer

Wichtig ist, dass du deinen Schwerpunkt auf dein Studium legst. Es ist Grundlage für deinen weiteren Lebensweg und muss deshalb im Mittelpunkt stehen. Aus diesem Grund solltest du dich in der Vorlesungszeit und im Besonderen in der Prüfungsphase vor allem deinem Studium widmen. In den Semesterferien hast du dann viel Zeit zum Arbeiten und zur Gewinnung neuer Kunden. Da du dir deine Arbeitszeit frei einteilen kannst, hast du dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kommilitonen, die als Angestellte tätig sind. Wichtig ist, dass du strukturiert bei deiner Existenzgründung vorgehst. Dafür kannst du dich bei einer Gründungsberatung informieren, die viele Hochschulen sogar kostenlos anbieten.