Der Markt für Privatunterricht boomt und mittlerweile ist eine regelrechte „Zulieferer- Industrie“ entstanden. Die Misere der Hochschulen und Universitäten sowie die teils ausufernden Bedürfnisse der Studenten bringen den Anbietern Jahr für Jahr steigende Umsatzzahlen.
Geworben für die „existenzsichernde“ Nachhilfe wird fast überall - an den Schwarzen Brettern der Hochschulen, im Internet sowie auf Flyern in der Mensa und diversen Veranstaltungen. Zig tausend Euro investieren Studenten freiwillig oder teils unfreiwillig für Nachhilfekurse und/oder Privatlehrer.
Dass das Studium in Deutschland günstig sei, ist oftmals nur noch eine Floskel. Die verdeckten Kosten, die deutsche Studenten jedes Semester für private Unterrichtsstunden, Sprachtests und Repetitorien bezahlen, werden nicht offiziell veröffentlicht. Sie tauchen auch in keiner Statistik auf, denn sie würden zum gezielten Hinterfragen dieser Zahlen Anlass bieten. Aber das möchten die selbstgefälligen Bildungsministerien verhindern.
Es ist eine Situation, die so nicht weiter tragbar ist. Aber wie soll sich daran etwas ändern, solange auch in der Bildungspolitik der Rotstift regiert. Die Hochschulen und Universitäten kennen die Nachhilfe-Probleme ihrer Studenten. Sie verlassen sich mittlerweile schon auf die Angebote und die Arbeit der Privatanbieter und zeigen wenig Interesse, Studium und Prüfungen besser aufeinander abzustimmen.
bildungsdoc-hinweis. Bei aller Kritik gibt es auch Hochschulen und Universitäten, die kostenlose Programme zur Lernunterstützung anbieten. Frage an deiner Hochschule/Uni gezielt danach! Außerdem gibt es Hochschulen, die kostenlose psychologische Beratung für stressige Prüfungsphasen anbieten.
Studenten, die ohne Nachhilfe nicht mehr klarkommen, sollten endlich ihre teilweise überzogene Bequemlichkeit ablegen. Warum finden sich gute und weniger gute Studenten nur sehr sporadisch zu einem Lernzirkel zusammen? Lernen in Gemeinschaft macht Spaß und beide Seiten profitieren davon. Außerdem wird dein Selbstvertrauen gestärkt, mit dem du in die nächsten Prüfungen gehst - und dein Geldbeutel wird sich freuen!
Du musst als Student den Willen besitzen oder zumindest entwickeln, eigenständig zu arbeiten. Stellst du dich den Herausforderungen und findest dafür eigene Lösungen, wirst du nicht nur mehr Spaß am Studieren haben, sondern später auch davon profitieren. Anders als derjenige, der sich regelmäßig auf Nachhilfe verlassen hat.
bildungsdoc-tipp. Online-Nachhilfe auf der Überholspur
Vorreiter im Bereich effektiver Online-Nachhilfe ist hierzulande das mehrfach ausgezeichnete Lernvideoportal sofatutor, welches mit Partnern wie dem Klett Schulbuchverlag eine preisgünstige Alternative zur klassischen Nachhilfe bietet. Mit über 6.000 fachlich und didaktisch geprüften Lernvideos in 18 Fächern und den wichtigsten Uni-Fachbereichen, wird hier ein extrem breit gefächertes Angebot zur Verfügung gestellt.
Das prämierte Online-Lern-System setzt dabei auf Videos, die in ihrer Länge und Aufbereitung die Aufmerksamkeitsspanne des Lernenden optimal ausnutzen und das neue Wissen durch anschließende Verständnis-Fragen überprüfen. In dem Bewusstsein, dass viele Studenten große Probleme im Fach Mathematik haben, stehen den Abonnenten neben hunderten Mathe-Nachhilfe-Videos auch ein täglicher Mathe-Live-Chat zur Verfügung, in dem Probleme mit erfahrenden Lehrern besprochen und gelöst werden können. Die gut strukturierten Fach-Übersichtsseiten sorgen für eine ausgesprochen hohe Nutzerfreundlichkeit, hier gut zu sehen im Bereich Mathematik Nachhilfe. Das erklärte Ziel der Plattform ist dabei die Förderung des eigenständigen Übens sowie eine langfristige Leistungssteigerung, um gute Noten und eine Versetzung zu garantieren.
Studieren ja – aber was und wo und wie?
Übersichtlich+kompakt die wichtigsten Infos, Hinweise+Tipps, die du zur Studienplatzsuche benötigst. Sie helfen dir, die richtige Entscheidung bei der Studienwahl zu treffen. Vor-/Nachteile der Hochschultypen!