Vorteile von Privatschulen


Eine Privatschule ist eine Schule, die sich im Gegensatz zur Schule in öffentlicher Trägerschaft in der Verantwortung eines freien – nichtstaatlichen - Schulträgers befindet.

Träger können kirchliche Organisationen, Sozialwerke, Vereine, Personengesellschaften oder Privatpersonen sein. Die freien Träger sind, anders als kommunale Schulträger, für das Lehrpersonal wie für die konzeptionelle Gestaltung verantwortlich. Trotz allem stehen – zumindest in Europa – auch die freien Schulen unter staatlicher Aufsicht und verfügen im Allgemeinen über einen öffentlich-rechtlichen Status.

Die Nachfrage nach Privatschulen hat seit einigen Jahren stetig zugenommen. Gründe sind u.a. die teilweise chaotischen Zustände an öffentlichen Einrichtungen und die großen Verwirrungen – auch innerhalb des Lehrkörpers - durch ständig neue Reformen, die keiner mehr versteht. Eltern suchen deshalb verstärkt nach Alternativen bzgl. Schulausbildung. Die Privatschulen stellen eine gute und gesunde Konkurrenz und Ergänzung zu den staatlichen Schulen dar. 

Eltern zahlen für den Besuch einer Privatschule ein monatliches Schulgeld. Dieses kann bis zu 1.000 € und mehr pro Monat betragen und ist abhängig von der Schule, dem ausgewähltem Leistungspaket und wie lange der Schüler tagsüber betreut werden soll.

bildungsdoc-hinweis. Viele Privatschulen bieten Stipendien für Schüler, für die der Schulbesuch/Internatsbesuch trotz guter Leistungen nicht erschwinglich wäre. Damit sorgen die Privatschulen für eine größere Chancengleichheit.

Vorteile von Privatschulen gegenüber staatlichen Schulen

Die allgemeine Devise der Privatschulen lautet: „Forderung und Förderung – statt Überforderung!“ D.h., pädagogische Impulse zu setzen und mit innovativen Konzepten geeignete Antworten auf die Bildungsherausforderungen der Zukunft anzubieten.

Privatschulen sind Wirtschaftsbetriebe, die auf die Zufriedenheit ihrer Kunden — Schüler und Eltern — angewiesen sind. Privatschulen arbeiten eigenständig und effizient, sie können sich schnell an neue Entwicklungen anpassen.  

Privatschulen, auch als Ganztagsschule bzw. Ganztagsgymnasium möglich, bieten dir eine bessere Strukturierung, d.h., dass neben den Lehrsystemen auch die Lehrmittel [PCs und Co.] meistens auf dem neusten Stand sind. Unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag ermöglichen eine „gelenkte“ Freizeitgestaltung und fördern so gleichzeitig jeden einzelnen Schüler.

Kleinere Klassen und intensive Schülerbetreuung führen gezielt zu besseren Lernergebnissen. Kinder können individueller gefördert werden - notfalls mit Einzelunterricht. Oft ist auch das Angebot an Wahlfächern größer. Schüler gehen nicht einfach in einer Riesenklasse "unter". Lehrer bemühen sich um jeden einzelnen Schüler. Außerdem gibt es weniger Stundenausfälle und normalerweise gibt es auch keine Raumnot wie an öffentlichen Schulen.

An Privatschulen unterrichten meistens nur die besten Lehrer, den sie stellen ihr Lehrpersonal selbst ein und können sich so diejenigen Lehrer aussuchen, die zu ihrem Schulkonzept am besten passen. Privatschulen müssen auch nicht jeden Schüler aufnehmen. Durch Zahlung von Schulgeld werden sogenannte Schüler-Problemfälle ausgegrenzt. Jedoch gibt es auch bei einer Privatschule ein Leistungsgefälle, d.h. gute und weniger gute Schüler.

bildungsdoc-hinweis. Bei der Suche nach der geeigneten Privatschule/Internat sollten sich die Eltern mit ihren lernenden Nachwuchs auf jeden Fall die Schule/Internat genau ansehen und einige Gespräche mit den Lehrkräften führen. Auch Probetage sind eine gute Möglichkeit, um den Ernstfall zu testen.

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