Internationale Schulen in Deutschland


Warum besuchen immer mehr deutsche Schüler eine Internationale Schule?

Deutsche Eltern, auch mit dem nötigen Kleingeld, sehen in der internationalen Zusammensetzung der Klassen und der globalen Schulbildung die Chance, ihr Kind auf eine zunehmend komplexere Welt vorzubereiten. Bildung entscheidet schon heute im zunehmenden Maße über das spätere Berufsleben bzw. über die angedachte nationale oder internationale Karriere. Wer nur „Durchschnitt“ ist, scheidet schon früh bei der Vergabe von bestimmten Jobs und Postionen aus.

Die Nachfrage nach Internationalen Schulen steigt ständig. Die immer weiter um sich greifende Globalisierung und die rege Nachfrage durch deutsche Eltern führen teilweise zu Engpässen bei der Aufnahme. Nicht einmal ein relativ hohes Schulgeld kann einen Platz an einer Internationalen Schule sichern. Deshalb sollten sich gerade deutsche Eltern rechtzeitig um einen Platz für ihren Sprößling bemühen.

Was kennzeichnet eine Internationale Schule?

  • Internationale Schulen unterrichten ausländische Schüler [Diplomatenkinder und/ oder Kinder von international aktiven Führungskräften], die sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten und deutsche Schüler. Das Schulalter beträgt vier bis achtzehn Jahre. Die Schulen sind meist in privater Trägerschaft.
  • Internationale Schulen zeichnen sich durch ihre multikulturelle Zusammensetzung aus. Es können z.B. Kinder von allen Kontinenten in einer Klasse vereint sein. Ein riesiger Vorteil nicht nur für die deutschen Schüler. Englisch ist die Unterrichtssprache und eine global orientierte Ausbildung ebnet später mit hoher Wahrscheinlichkeit eine nationale oder auch internationale Karriere.
  • Internationale Schulen vergeben keine deutschen Bildungsabschlüsse. Am Ende der zwölften Klasse können die Jugendlichen das International Baccalaureate [IB] erwerben, das in zahlreichen Ländern zum Hochschulzugang berechtigt. Bei entsprechender Fächerwahl ist das IB-Diplom in Deutschland anerkannt.

Vorteile von Internationalen Schulen

  • Kleine Klassen
  • Ganztagsbetreuung
  • Premium-Ausstattung
  • Motiviertes Personal
  • Global ausgerichteter Lehrplan
  • Themenkomplexe werden fächerübergreifend behandelt.
  • Deutsch ist Pflichtfach und wird wie Englisch nach Kompetenzgruppen unterrichtet.
  • Privatlehrer für die Muttersprache
  • Ab der ersten Klasse ist der Umgang mit dem Computer Bestandteil des Lehrplans.
  • Ab der fünften Klasse führen Schüler Power-Point-Präsentationen durch.
  • Ab der fünften Klasse gestalten Schüler ihre eigene Website.
  • Internationale Schulen erziehen den ganzen Menschen.
  • Kaum Gewaltprobleme

Was ist zu beachten?

  • Das jährliche Schulgeld beträgt 12.000 bis 18.000 € [ohne Essen].
  • Sechs IB-Fächer müssen belegt werden, je drei als Leistungs- und Grundkurse.
  • Das IB ist weltweit als Hochschulzugang anerkannt, auch an deutschen Unis. Allerdings müssen hier für bestimmte Studienfächer adäquate IB-Kurse belegt worden sein.
  • Bei einem Wechsel nach der vierten Klasse auf ein staatliches Gymnasium ist eventuell Probeunterricht notwendig, weil die Abschlüsse nicht für den Übertritt anerkannt sind.
  • Der Besuch einer Internationalen Schule erfordert manchmal eine Ausnahmegenehmigung, wenn die Schule den Status einer Ergänzungsschule hat.
  • Nur wenige Internationale Schulen veranstalten „Schnuppertage“. Die meisten bevorzugen Bewerbungsgespräche.
  • Inhalte des Bewerbungsgesprächs: u.a. Zeugnisse, Englischkenntnisse und internationale Ausrichtung der Familie
  • Manche Internationale Schulen nehmen fast nur zur ersten Klasse deutsche Kinder auf.
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